Green Screen - Internationales Naturfilmfestival

Green Screen hat sich in wenigen Jahren als größtes deutsches Naturfilmfestival etabliert.

Foto eines Papageientauchers, auf einem Felsen stehendPapageientaucher © Grospitz & Westphalen

Als mehrfacher Preisträger des Bundeswettbewerbs "Umweltfreundliche Gemeinde" ist die Stadt Eckernförde der perfekte Ort für ein internationales Naturfilmfestival. Zur Festivalpremiere im Jahr 2007 kamen rund 6.000 Besucher an die Eckernförder Bucht, 2011 waren es bereits 11.000. Auf sämtlichen Kinoleinwänden der Stadt werden Wettbewerbsfilme, thematische Kurzfilme und Klassiker des Naturfilms gezeigt. Das internationale Programm erlaubt einen außergewöhnlichen Blick in die faszinierende Vielfalt der Natur. Beiträge aus der ganzen Welt zeigen "Die Wildnis der hohen Tatra" ebenso wie "Berliner Pflanzen - das Wilde Grün der Großstadt". Die große Kinoleinwand ermöglicht dabei ein wesentlich intensiveres Filmerlebnis als ein TV-Bildschirm.

Wettbewerb

Im Wettbewerb konkurrieren die Filme in verschiedenen Kategorien um Preisgelder von insgesamt über 13.500 Euro. Von einer Jury ausgezeichnet werden unter anderem der beste Film, die beste Kamera, der beste Meeresfilm und der beste ökologische Film. Das Publikum stimmt über den besten Kurzfilm ab. Der Heinz Sielmann Naturfilmpreis zeichnet Filme aus, die im Sinne Sielmanns Einblicke in wertvolle Lebensräume geben und Verständnis für die natürlichen Zusammenhänge schaffen.

Heinz Sielmann Naturfilmpreis

Im Jahr 2008 wurde in Eckernförde erstmals der Heinz Sielmann Naturfilmpreis vergeben. Er ist mit einer Prämie von 5.000 Euro verbunden und damit einer der höchstdotierten Naturfilmpreise Europas. Inge Sielmann stiftet den Preis als ehrendes Andenken an den 2006 verstorbenen Pionier des deutschen Naturfilms.

Rahmenprogramm

Neben den Filmvorführungen gibt es ein Rahmenprogramm mit Vorträgen, Diskussionen Wettbewerben und Workshops. Für Schulklassen werden Extravorstellungen angeboten. An der Eckernförder Strandpromenade zeigen Profis mit einer fliegenden Kamera, wie Luftaufnahmen für Film und Fernsehen erstellt werden.

Dialog mit dem Publikum

Green Screen hat sich als jährliches Festival zu einem Forum des internationalen Naturfilms entwickelt, das Filmschaffende, TV-Produzenten und Zuschauer zusammenbringt. Tier- und Naturfilmer schätzen das Festival für die Möglichkeit, einmal direkt mit den Zuschauern in Kontakt zu kommen.

Festivalfilm 2011

Lukas Steinbrecher und Ulf Wahls waren mit der Kamera im Vorfeld und während des Festivals im September 2011 unterwegs und haben Eindrücke gesammelt: