Die ersten acht Grundschulen aus den Kreisen Plön, Ostholstein und Segeberg erhalten SINUS-Auszeichnungen
- Erscheinungsdatum:
- 19.11.2011
Plön. Die ersten acht Grundschulen aus den Kreisen Plön, Ostholstein und Segeberg erhielten heute (19. Dezember) eine SINUS-Auszeichnung. „Wir würdigen mit dieser Auszeichnung Schulen, die die Weiterentwicklung des naturwissenschaftlichen und
mathematischen Unterrichts als eine zukunftsweisende Aufgabe verstehen“, sagte Dr. Thomas Riecke-Baulecke, Direktor des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) im Vorfeld der Auszeichnungsfeier. Ab sofort können die Grundschulen mit einem SINUS-Schild an ihrem Gebäude der Öffentlichkeit zeigen, dass sie bei ihren Schülerinnen und Schülern in besonderer Weise das Interesse an den Naturwissenschaften und der Mathematik wecken und fördern. Die Grundschulen
Breitenau-Schule/Plön und Stadt Schwentinental aus dem Kreis Plön, die Grundschulen Techau, Pansdorf, Heinrich-Harms-Schule Bosau/Ortsteil Hutzfeld und die Grund- und Regionalschule Timmendorfer Strand aus dem Kreis Ostholstein sowie die Grundschulen Immenhorst/Norderstedt und Neuengörs aus dem Kreis Segeberg hatten im Rahmen einer Feier an der Grundschule Breitenau in Plön von den Schulräten Manfred Meyer (Ostholstein), Jürgen Hübner (Plön), Marianne Böttcher und Adelia Schuldt (Segeberg) sowie Fritz Wimber (IQSH), neben einer Urkunde auch Schilder für ihre Gebäude überreicht bekommen.
„Die Auszeichnung erhalten nur SINUS-Grundschulen, an denen das forschende und entdeckende mathematische und naturwissenschaftliche Lernen der Kinder einen be-sonderen Stellenwert hat“, erläuterte Fritz Wimber, SINUS-an-Grundschulen Projektleiter des IQSH die Auszeichnungskriterien. SINUS sei in die aktive Arbeit aller Lehrkräfte an diesen Schulen integriert und die Lehrkräfte tauschten sich kontinuierlich mit Lehrkräften anderer Schulen in SINUS-Sets intensiv aus. So werde beispielweise auch gemeinsam Unterricht entwickelt.
„Guter mathematischer und naturwissenschaftlicher Unterricht muss in der in der Grundschule beginnen“, ist Marianne Böttcher, Schulrätin des Kreises Segeberg, über-zeugt. Hier müsse die Leidenschaft für diese Fächer geweckt werden. Das gelinge mit SINUS. „Mit SINUS kommen wir weg vom trockenen, reproduzierenden Lernen hin zu einem
effektiven, entdeckenden Lernen der Schülerinnen und Schüler“, sagte sie. Einen wichtigen Erfolgsfaktor sehe sie zudem darin, dass die Lehrkräfte gemeinsam den Unterricht entwickelten und sich dadurch regelmäßig austauschten. Sie sei stolz, dass mit den Grundschulen Immenhorst/Norderstedt und Neuengörs zwei Schulen aus dem Kreis Segeberg ausgezeichnet werden. „Ich danke den Kolleginnen und Kollegen, die SINUS an ihren Schulen so engagiert mit Leben füllen, ganz herzlich und wünsche mir, dass unsere Kinder weiterhin von diesem Engagement profitieren werden“, sagte sie.
„Als Naturwissenschaftlerin freue ich mich besonders, dass durch SINUS der naturwis-senschaftliche Unterricht aus seinem Schattendasein geholt wird“, sagte Ingeborg Hes-se, kommissarische Schulleiterin der Breitenau Schule. Sie sei stolz auf die Auszeich-nung der Schule und danke ihren an SINUS beteiligten Kolleginnen sehr herzlich für
deren großes Engagement, mit dem sie den naturwissenschaftlichen Unterricht weiter-entwickelten und neue Gedanken ins Kollegium trügen. Mit dem SINUS-Schild könne die Schule den Erfolg dieser Arbeit nun auch öffentlich dokumentieren. „Unsere Schule hat sehr durch die Mitarbeit bei SINUS profitiert – vor allem dadurch, dass viele neue Ideen und Materialien für den naturwissenschaftlichen Unterricht entwickelt worden sind“, so Ingeborg Hesse. Auch würden durch die SINUS-Materialien bei so mancher Lehrkraft Schwellenängste gegenüber Naturwissenschaften abgebaut. Der kindliche Forschungsdrang sei vorhanden und müsse eigentlich nur befriedigt werden. Dabei helfe das
SINUS-Projekt sehr.
Hinweis an die Redaktionen
Ansprechpartner für SINUS an Grundschulen im Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein ist die Projektleitung Fritz Wimber.
Netzwerkkoordinatorin Mathematik für die Kreise Ostholstein, Plön und Segeberg: Katrin Gimpel-Hennig, Netzwerkkoordinator Heimat- und Sachunterricht: Tim Posselt
(Tel. 0431 5403-155; E-Mail fritz.wimber@iqsh.landsh.de)
Hintergrundinformationen
SINUS an Grundschulen ist ein bundesweites Modellprogramm, das in Schleswig-Holstein seit 2009 vom Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen umgesetzt wird. Die Grundschullehrkräfte haben in diesem Programm die Chance, ihren Mathematik- und Sachkundeunterricht gemeinsam weiterzuentwickeln und den Lernerfolg der Kinder zu erhöhen. Inzwischen nehmen in Schleswig-Holstein 135 Grundschulen mit ca. 400 Lehrkräften aus allen Kreisen an dem Programm teil. 15 Schulen haben bisher eine Auszeichnung für ihr besonderes Engagement erhalten. Die anderen arbeiten daran.
Weitere Informationen zum SINUS-Programm: http://sinus-sh.lernnetz.de
Verantwortlich für diesen Pressetext: Petra Haars | Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit I Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein | Schreberweg 5, 24119 Kronshagen | Telefon 0431 5403-103 | Telefax 0431 5403-200 |
E-Mail: petra.haars@iqsh.landsh.de | Medien-Informationen des IQSH finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.iqsh.schleswig-holstein.de | Das Landeswappen ist gesetzlich geschützt.
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