In Flensburg öffnet das 3. Servicehaus für Senioren – Klaus Schlie: Selbst schwer kranke und pflegebedürftige Menschen müssen nicht umziehen
- Erscheinungsdatum:
- 22.08.2011
Nach dem Erfolg der beiden Servicehäuser Sandberg und Fruerlund haben der Selbsthilfe-Bauverein Flensburg und die Arbeiterwohlfahrt (AWO) am Montag (22. August) in der Mathildenstraße in Flensburg am Friesischen Berg das dritte Servicehaus offiziell eröffnet. In der Fördestadt stehen damit weitere 81 altengerechte Wohnungen zur Verfügung.
An der Gesamtinvestition in Höhe von 14 Millionen Euro hat sich das Land mit Darlehen über 5,4 Millionen Euro aus Mitteln der sozialen Wohnraumförderung beteiligt. „Ich freue mich, dass wir damit nicht nur Sozialpolitik und Stadtentwicklung betreiben, sondern auch die Stadt und die Region unterstützen
“, sagte Innenminister Klaus Schlie während der Eröffnungsveranstaltung in Flensburg. Bis zu 80 Prozent der Aufträge gingen erfahrungsgemäß an das heimische Baugewerbe.
Die Servicehäuser sind nach den Worten des Ministers ein hervorragendes Beispiel dafür, wie alten Menschen ein betreutes Leben in Sicherheit und Selbständigkeit geboten werden könne. Dazu trage auch das Wohnumfeld bei. Die Leistungen der AWO garantierten den Bewohnern individuelle Hilfe. „Selbst schwer kranke und pflegebedürftige Menschen müssen nicht umziehen
“, sagte Schlie. Flensburg sorge mit seinem Wohnungsmarktkonzept dafür, dass Kommune und Wohnungswirtschaft sich seit Jahren gemeinsam den Herausforderungen der Bevölkerungsentwicklung und des wirtschaftlichen Wandels erfolgreich stellten.
Verantwortlich für diesen Pressetext:
Thomas Giebeler
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