Innenminister Klaus Schlie startet neue Kampagnen für den Klimaschutz: „Viele Wege führen zum Klimaschutz“ und „Aktiv im Klimaschutz“

Erscheinungsdatum:
07.04.2011

Die Energiewende verschafft dem „Klimapakt Schleswig-Holstein“ zusätzlichen Aufwind. Diese Ansicht vertrat Innenminister Klaus Schlie am Donnerstag (7. April) zum Auftakt des diesjährigen Klimapakt-Wettbewerbs. Unter dem Motto „Viele Wege führen zum Klimaschutz“ werden umfassende Maßnahmen, Teilmaßnahmen und effiziente geringinvestive Maßnahmen und Projekte gesucht, die innovativ und dauerhaft erfolgreich sind und zu einer erheblichen Energieeinsparung an Gebäuden oder in ganzen Wohnquartieren geführt haben. Das können neue Gebäude, ganze Quartiersmodernisierungen oder auch pfiffige technische Konstruktionen sein. Aber auch gute Konzepte, die Eigentümer, Mieter und Hausmeister zu kreativen Ideen für mehr Klimaschutz anspornen, können eingereicht werden.

Die besten Beiträge werden am 9. September 2011 am „Tag des Bauministers“ auf der Messe „Nordbau“ in Neumünster ausgezeichnet. In drei Kategorien (Umfassende Maßnahmen, Teilmaßnahmen und effiziente geringinvestive Maßnahmen und Projekte) stehen Preisgelder in Höhe von insgesamt 14.000 Euro zur Verfügung. Zusätzlich erhalten die Gewinner eine Hausplakette mit der Aufschrift „Vorbild im Klimaschutz“. Bewerbungsunterlagen müssen bis zum 15. August 2011 im Innenministerium vorliegen.

„Aktiv im Klimaschutz – Wir machen mit“ ist die zweite Kampagne, die die Klimapakt-Partner an diesem Donnerstag gestartet haben. Schlie rief Hausbesitzer und Wohnungseigentümer auf, den Energieverbrauch ihrer Gebäude und Wohnungen und die erzielten Einsparungen zu dokumentieren. Wer bei dieser Datensammlung, die die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen auswertet, mindestens fünf Jahre mitmacht, erhält als Anerkennung eine Hausplakette, die ihn als aktiven und vorbildlichen Partner im Klimaschutz ausweist.

Im Frühjahr nächsten Jahres soll eine erste landesweite Zwischenbilanz über die bislang erzielte Verringerung von Kohlendioxidemissionen vorliegen. „Wir müssen wissen, wo wir stehen und was noch zu leisten ist“, sagte Schlie. Die Partner des Klimapakts haben vereinbart, den Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids von Wohnungen für Heizung und Warmwasser in Schleswig-Holstein bis 2020 um 28,7 Prozent im Vergleich zu 2008 zu senken. Damit wäre das von der EU und der Bundesregierung vorgegebene Ziel erreicht, Kohlendioxidemissionen bis 2020 um rund 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu verringern. Vor drei Jahren lag in Schleswig-Holstein der landesdurchschnittliche Verbrauch für Raumwärme und die Aufbereitung von warmem Wasser bei 175 Kilowattstunden bezogen auf einen Quadratmeter Nutzfläche.

Im Januar 2009 schlossen sich das Innenministerium, die Arbeitsgemeinschaft Schleswig-Holsteinischer Wohnungsunternehmen, der Landesverband Nord der Freien Immobilien- und Wohnungsunternehmen, Haus & Grund, der Verband der Immobilienverwalter und der Siedlerbund zu einem „Klimapakt Schleswig-Holstein“ zusammen.

Weitere Informationen

www.klimapakt.schleswig-holstein.de


Verantwortlich für diesen Pressetext:
Thomas Giebeler
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