Versorgungsatlas für Migrantinnen und Migranten
Das Gesundheitsamt Lübeck hat in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Migration und Gesundheit des Landes und der Ärztekammer Schleswig-Holstein einen Versorgungsatlas für Patientinnen und Patienten mit Migrationshintergrund erstellt.
Februar 2012 – Patienten mit Migrationshintergrund haben mitunter einen erschwerten Zugang zu den bestehenden Gesundheitsangeboten. Das liegt an Informationsdefiziten sowie an sprachlich und/oder kulturell bedingten Barrieren. Mitunter führen diese zu Missverständnissen in Diagnostik und Therapie. Deshalb kann es hilfreich sein, wenn der behandelnde Arzt die Muttersprache des Patienten beherrscht.
Der Versorgungsatlas für Migrantinnen und Migranten schafft Übersicht: In der neu erstellten Broschüre sind niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und -therapeuten mit Muttersprachkenntnissen in Schleswig-Holstein gelistet. So finden sich darin die Kontaktdaten von Leistungsanbietern mit Kenntnissen in arabischer, dänischer, englischer, polnischer, russischer, schwedischer und türkischer Sprache.
Der Versorgungsatlas wurde vom Gesundheitsamt der Hansestadt Lübeck in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Migration und Gesundheit des Landes und der Ärztekammer Schleswig-Holstein erstellt.
Interessierte können den Versorgungsatlas gegen eine freiwillige Spende von fünf Euro pro Stück bei Irene Böhme vom Gesundheitsamt Lübeck beziehen. Schreiben Sie eine E-Mail an irene.boehme@luebeck.de oder bestellen Sie telefonisch unter der Rufnummer 0451 1225322.
Quelle: Ärztekammer Schleswig-Holstein
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