Bürgerbeteiligung
Die Landesregierung nimmt die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger ernst. Um die Bürger stärker zu beteiligen hat das Land ein regierungsunabhängiges Dialogforum Feste Fehmarnbeltquerung ins Leben gerufen.
© Peter Kirchhoff/www.pixelio.de
Schon lange vor Planungsbeginn hat die Landesregierung den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern auf Fehmarn und in der Region Ostholstein gesucht. Sie hat ihre Sorgen und Interessen angehört und, sofern möglich, auch berücksichtigt. Die Landesregierung hat sich für zusätzliche Trassenvarianten stark gemacht, ein Raumordnungsverfahren eingeleitet und ein agrarstrukturelles Gutachten veranlasst. Im engen Kontakt mit der dänischen Planungsgesellschaft und den Vertragsparteien will das Land die Risiken für die Region minimieren.
Transparenz und Dialog
Angesichts des Planungsfortschritts und der aktuellen Diskussion über eine stärkere Bürgerbeteiligung bei Großprojekten hat die Landesregierung eine neue Form der Bürgerbeteiligung ins Leben gerufen. Ein regierungsunabhängiges Dialogforum soll einen transparenten Informations- und Meinungsaustausch ermöglichen und als zentrale Kommunikationsplattform für alle beteiligten Akteure dienen.
Geschäftsstelle beim SHHB
Das Dialogforum Feste Fehmarnbeltquerung bei seiner ersten Sitzung am 5.September 2011 in Eutin
© Orly Schekahn
Das Dialogforum bietet einen geeigneten Raum, in dem Befürworter und Kritiker über alle Gesichtspunkte im Zusammenhang mit der Festen Fehmarnbeltquerung diskutieren und Anregungen für die laufenden formalen Verfahren erarbeiten können. Sprecher des Dialogforums ist der ehemalige Botschafter in Kopenhagen, Dr. Christoph Jessen. Seine Geschäftsstelle ist beim neutralen Schleswig-Holsteinischen Heimatbund angesiedelt.
Weitere Informationen
Dialogforum Feste Fehmarnbeltquerung
Schleswig-Holsteinischer Heimatbund e.V.
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