Europaweites Bieterverfahren gestartet: Neue Chancen für landeseigene Spielbanken
- Erscheinungsdatum:
- 29.11.2011
KIEL. Die landeseigenen Spielbanken in Kiel, Flensburg, Schenefeld, Lübeck-Travemünde und Westerland auf Sylt stehen zum Verkauf. Das Finanzministerium hat dazu ein europaweites Bieterverfahren gestartet. Die Spielbanken können einzeln veräußert werden, möglich ist aber auch, die Gesellschafterin aller fünf Spielbanken, die Spielbank Schleswig-Holstein GmbH, komplett an einen Erwerber zu verkaufen. Ziel ist es, die wirtschaftliche Grundlage der Spielbanken zu stärken. Die Landesregierung sieht in dem liberalisierten Glückspielmarkt in Schleswig-Holstein neue Perspektiven für die Spielbanken. Sie können künftig neben den so genannten Präsenzspielen an Spieltischen und Automaten auch eine Beteiligung an den dort real stattfindenden Spielen über das Internet anbieten. Möglich ist auch, dass virtuelle online-Spiele zugelassen werden. Die Bruttospielerträge in den fünf Spielbanken waren seit Jahren rückläufig: sie sanken von 29,7 Millionen Euro im Jahre 2007 auf voraussichtlich 16,5 Millionen Euro in diesem Jahr. Die Spielbank Schleswig-Holstein GmbH und die fünf Spielbanken haben zusammen 250 Beschäftigte. Ihre Arbeitsplätze sollen im Rahmen der Privatisierung gesichert werden.
Verantwortlich für diesen Pressetext: Matthias Günther |
Pressestelle | Finanzministerium, 24105 Kiel |
Telefon 0431 988-3906 | Telefax 0431 988-4176 |
E-Mail: pressestelle@fimi.landsh.de |
Medieninformation vom 29. November 2011 zum Herunterladen (PDF, 14 KB, Datei ist nicht barrierefrei)
nach oben