DV-Verfahren

In Schleswig-Holstein wurde von Anfang an besonderer Wert auf die Entwicklung der mit dem Einsatz der neuen Finanzinstrumente verbundenen, notwendigen Verfahren zum gezielten Kredit- und Zinsmanagement und zur effizienten Abwicklung der Kredite und Finanzderivate gelegt. Maßstab waren und sind die kapitalmarktseitigen Anforderungen und die bankenaufsichtsrechtlichen Regelungen unter Berücksichtigung der besonderen Rahmenbedingungen der Finanzierung der öffentlichen Hand. Folgende Verfahren wurden stufenweise entwickelt und umgesetzt:

  • Planung und Steuerung der mit der Finanzierung verbundenen Zinsausgaben (Ergebnisse) und der Zinsänderungsrisiken mit Hilfe des Portfolioverfahrens PERZ SH.
  • Verfahren zur Schulden- und Derivatverwaltung (SDW)
  • Verfahren zur Steuerung und Begrenzung der Kreditrisiken aus Finanzderivaten mit Bezug auf kontrahentenbezogene Limite
  • Verfahren zur Erfassung und Steuerung der operationalen Risiken aus dem täglichen Geschäftsbetrieb.

Die zentralen Verfahren zur zielorientierten Aufgabenerfüllung sind im Bereich des Kredit- und Zinsmanagements das Verfahren PERZ SH und im Bereich der Schulden- und Derivatverwaltung das Verfahren SDW.

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