IP-Telefonie
IP-Telefonie (IP = Internetprotokoll) ist ein Verfahren, bei dem Telefone nicht mehr über Telefonnetze sondern über Datennetze kommunizieren. Letzteres stellt einen grundsätzlichen Technologiewechsel im Telefonbereich dar. Die Telefone besitzen IP-Adressen und werden netztechnisch wie Computer behandelt. Der Vorteil dieses Vorgehens besteht unter anderem in der variablen Zuordnung von Telefonen zu internen und externen Telefonanlagen, im Wegfall des internen Telefonnetzes und dessen Unterhaltungsaufwandes. Zudem wird nur noch ein landesweites ip-orientiertes Transportnetz benötigt.
Die Landesregierung hat im Sept. 2005 beschlossen, die IP-Telefonie landesweit einzuführen. Damit ist auch die Modernisierung derjenigen lokalen Netze verbunden, über welche zukünftig "telefoniert" wird.
Die technische Durchgängigkeit von externen und internen Netzen steigert die Leistung, vereinfacht Vorgehensweisen, erhöht die Sicherheit und erzeugt Kostentransparenz.