Landesportal Schleswig-Holstein

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Munitionsbelastung der deutschen Meeresgewässer

© UXO

Beispiele für Funde von Munition und Munitionsbestandteilen an deutschen Stränden

Achtung: Munitionsteile sehen nach über 70 Jahren im Meer sehr verschieden aus. Gezeigt werden Beispiele, also eine unvollständige Sammlung von Abbildungen. Wirklich erkennen und die Gefahr amtlich bewerten können nur die Fachleute für Kampfmittelbeseitigung der zuständigen Landesbehörde.

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Weißer Phosphor

Weißer Phosphor - selbstentzündend, hochgiftig und im Meer vermutlich unbegrenzt beständig. Er kann mit Bernstein verwechselt werden.

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"Schießwolle 39" - Sprengstoff aus deutschen Minen

Funde von so genannter "Schießwolle 39" im Strandsand bei der Ortschaft Kalifornien, Gemeinde Schönberg (Kreis Plön) wiederholten sich: Im Mai 2013 meldeten Nabu SH und verschiedene Medien einen zweiten Fund. Bereits im Sommer 2012 hatten Kinder einen rund 1.500 Gramm schweren, ziegelsteinförmigen Brocken gefunden und zunächst mitgenommen auf das Grundstück ihres Ferienhauses. Funde kleinerer Brocken sind nun auch vom nördlich der Kieler Förde gelegenen Steilufer vor Stohl und Bülk (Kreis Rendsburg-Eckernförde) bekannt geworden.

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Stangen aus Treibladungen

Seit 2011 werden den Behörden immer wieder Funde von "Stangenpulver" angezeigt. Die Makkaroni artigen Stangen sind fest, grau oder dunkelrot. Manche Funde stammen aus dem Spülsaum. Bei Niedrigwasserstand werden diese Stangen auch zwischen den ersten Steinen gefunden, die bei normalem Wasserstand noch überspült sind.

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Ganze Munitionskörper

Die Hülle aus Metall ist durch Rost und Anhaftungen in Farbe und Form stark verändert. Oft erinnern im Meer gefunden Kampfmittel an Steine oder Tonklumpen - die Gefahr lauert im Inneren. Mit der Auswahl von Bildern soll unterstrichen werden, wie schwierig es ist, Munition aus dem Meer zu erkennen. Wenden Sie sich an die Strandaufsicht, wenn Sie Metallteile finden, die sie für sich zunächst keiner anderen Funktion zuordnen können.

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