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Wissenschaft

(c) M.Staudt/ grafikfoto.de

Eine erfolgreiche Forschungs- und Wissenschaftspolitik ist ein wichtiger Standortfaktor.

Gestärkt wird die schleswig-holsteinische Entwicklung durch insgesamt vier Säulen:

  • Ein modernes Bildungs- und Weiterbildungsangebot
  • Erstklassige Wissenschaft und Forschung
  • Ein leistungsstarkes Netzwerk für Technologietransfer und Innovationsunterstützung
  • Ein bedarfsgerechtes Förderinstrumentarium

Exzellenzinitiative

Im Juni 2009 haben Bund und Länder die Fortsetzung der gemeinsamen Initiative für Spitzenforschung beschlossen. Damit wird im Anschluss an die seit 2005 bestehende erste Phase der Exzellenzinitiative die Spitzenforschung in Deutschland für eine weitere Förderperiode erheblich gestärkt. In einem wettbewerbsorientierten Verfahren werden dabei Bundes- und Landesmittel für Graduiertenschulen, Exzellenzcluster und Zukunftskonzepte zur Verfügung gestellt. Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Schleswig-Holstein konnten in dem Wettbewerb an ihre Erfolge in der ersten Phase anknüpfen und erneut zwei Exzellenzcluster und eine Graduiertenschule einwerben.

Ziel der Hochschulpolitik

Es ist ein wichtiges Ziel der Hochschulpolitik in Schleswig-Holstein, an der Exzellenzinitiative auch künftig zu partizipieren, Bundesmittel für die Forschung in Schleswig-Holstein einzuwerben und damit die Forschungs-Exzellenz im Land weiter auszubauen. Damit einhergehen die Beschäftigung zusätzlicher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die verbesserte Zusammenarbeit zwischen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie die Optimierung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Universitäten und Forschungseinrichtungen im Land.

Schleswig-Holstein hat sich an den beiden bisherigen Förderrunden der Initiative beteiligt. In der ersten Phase konnte sich die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel jeweils in Kooperation mit weiteren Einrichtungen mit den Exzellenzclustern "Future Ocean" und "Entzündung an Grenzflächen" sowie der Graduiertenschule „Human Development in Landscapes“ durchsetzen. Die Universität zu Lübeck hatte mit der Graduiertenschule „Computing in Medicine and Life Sciences“ Erfolg. Insgesamt wurden den beiden Hochschulen und ihren Projektpartnern Fördermittel in Höhe von 74 Millionen Euro bewilligt, von denen das Land 25 Prozent trägt.

Für die zweite Phase der Exzellenzinitiative haben Bund und Länder für alle drei Förderlinien das Förderbudget erhöht und insgesamt 4,7 Milliarden Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren zur Verfügung gestellt. Die Universitäten konnten sich um die Fortsetzung der bestehenden Projekte und die Einrichtung von neuen Projekten in einem wissenschaftsgeprägten Verfahren bewerben. Am 15. Juni 2012 hat der Bewilligungsausschuss über die Fortsetzungs- und Neuanträge von 64 Exzellenzclustern und 63 Graduiertenschulen entschieden. Davon erhielten deutschlandweit 43 Exzellenzcluster und 45 Graduiertenschulen den Zuschlag.

Forschung © M.Staudt / grafikfoto.de

Internationale Spitzenforschung

Unter anderem wurde dem Meeresforschungsprojekt "Future Ocean" der Zuschlag für einen weiteren Zeitraum von fünf Jahren bewilligt. Damit konnte die Universität Kiel sich unter den insgesamt 64 Exzellenzclustern, die in die Endausscheidung gekommen waren, wieder durchsetzen. Die wissenschaftliche Arbeit der Universität Kiel zusammen mit dem Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR), dem Institut für Weltwirtschaft und der Muthesius Kunsthochschule rund um den Ozean bleibt damit in Schleswig-Holstein ein Markenzeichen für internationale Spitzenforschung.

Ebenfalls erfolgreich war das Exzellenzcluster „Entzündung an Grenzflächen“, das die Universitäten Kiel und Lübeck gemeinsam mit dem Forschungszentrum Borstel, dem Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie, dem Universitätsklinikum und der Muthesius Kunsthochschule beantragt hatten.

Die Graduiertenschule der CAU mit Thema „Entwicklung menschlicher Gesellschaften in Landschaften“ wurde ebenfalls erneut bewilligt. Neben der Universität Kiel sind die Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf sowie das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) an der Graduiertenschule beteiligt.

Fördergelder

In der zweiten Phase erwartet das nördlichste Bundesland damit über die nächsten fünf Jahre insgesamt zusätzlich rund 76,3 Millionen Euro Fördergelder. Ein Viertel der Summe kommt auch hier vom Land, die anderen drei Viertel stammen aus der Exzellenzinitiative des Bundes.

Die aktuelle Förderphase der II. Exzellenzinitiative läuft noch bis Oktober 2017. Das Programm für die nächste Förderphase im Anschluss daran wird derzeit unter Einbeziehung der Ergebnisse einer Evaluierungskommission von Bund und Ländern verhandelt.

Weitere Informationen

In einigen Fällen führt der Satzungslink in der PDF-Datei nicht direkt zu der entsprechenden Satzung der Hochschule.

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Erfolgreiche länderübergreifende Wissenschaftskooperationen im norddeutschen Raum stehen im Mittelpunkt der Auszeichnung.

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Die projektbezogene Förderung von Graduiertenschulen dient der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Das Studium für die Lehrämter wird an der Universität Flensburg, der Christian-Albrechts-Universität (CAU) zu Kiel, der Musikhochschule Lübeck und der Muthesius Kunsthochschule (in Kooperation mit der CAU) angeboten.