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Verkehr (Infrastruktur)

© M. Staudt / grafikfoto.de
Die Verkehrsinfrastruktur im echten Norden -
Neue Wege für Schleswig-Holstein

Mobilität ist die Grundlage für Wachstum und Beschäftigung und ein entscheidender Faktor für den Standort Schleswig-Holsteins. Voraussetzung sind intakte, leistungsfähige und umweltgerechte Verkehrswege.

Die Verkehrspolitik muss zugleich den Herausforderungen des EU-Binnenmarktes und der Osterweiterung, der Globalisierung der Wirtschaft und der Entwicklung einer modernen Dienstleistungsgesellschaft gerecht werden. Prognosen gehen davon aus, dass die Verkehrsmengen in den kommenden Jahren weiter zunehmen werden, insbesondere im Güterverkehr. Darüber hinaus gilt es, die Verkehrsinfrastruktur der Zukunft ressourcenschonend, umweltverträglich und emissionsarm zu gestalten.

Im zusammenwachsenden Europa sind leistungsfähige Verkehrswege von zentraler Bedeutung. Die verkehrsgeographische Lage Schleswig-Holsteins wird durch die vorherrschende Rolle des Seeverkehrs im Ostseeraum und die Funktion als Verkehrsdrehscheibe zwischen Skandinavien und Kontinentaleuropa bestimmt.

Um auch den künftigen Verkehrsanforderungen gerecht zu werden, ist es erforderlich das bestehende Straßennetz gut zu erhalten und bedarfsgerecht weiter auszubauen.

Zu den wichtigsten Straßenneubauprojekten in Schleswig-Holstein gehören deshalb:

  • der sechsstreifige Ausbau der A 7
  • der Weiterbau der A 20
  • der vierstreifige Ausbau der B 404 zur A 21
  • der Lückenschluss A 23 und der Ausbau der B 5 sowie
  • der vierstreifige Ausbau der B 207 im Zuge der Festen Fehmarnbeltquerung
  • Strassenbau A7 © M. Staudt / grafikfoto.de

    Aus­bau A 7

    Die A 7 als eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen muss als leistungsfähige und attraktive Verkehrsverbindung erhalten und ausgebaut werden.

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  • Strassenbau Rader Hochbrücke © M. Staudt / grafikfoto.de

    Ra­der Hoch­brücke

    Bis zum Jahr 2026 muss die Rader Hochbrücke durch ein neues Querungsbauwerk für den Nord-Ostsee-Kanal ersetzt werden.

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  • Straßenbau A20 © M. Staudt / grafikfoto.de

    Aus­bau A 20

    Mit der A 20 wird die noch fehlende leistungsfähige Ost-West-Verbindung im Norden Deutschlands geschaffen.

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  • Autobahnbaustelle: linksseitig mit Verkehr, rechtsseitig Arbeiten an der Fahrbahndecke © Verkehrsministerium

    Aus­bau A 21

    Neben der A 7 hat der vierstreifige Ausbau der B 404 zur Bundesautobahn A 21 als zweite leistungsstarke Nord-Süd-Achse besondere Priorität.

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  • Störbrücke im Endzustand von Felderseite aus betrachtet © LBV-SH

    A 23 - Aus­bau der B 5

    Die A 23 bis Heide und im Anschluss daran die B 5 sind die "Lebensader" der Westküste. Ihr Ausbau wird kontinuierlich weiterverfolgt.

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  • Kommunaler Strassenbau © M. Staudt / grafikfoto.de

    Kom­mu­na­ler
    Stra­ßen­bau

    Der Erhalt und bedarfsgerechte Ausbau des Verkehrsnetzes bedarf in einem Flächenland wie Schleswig-Holstein zukunftsorientierter Investitionen.

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Weitere Informationen

Schleswig-Holstein hat ein leistungsfähiges Straßennetz. Heute steht ein überwiegend in Nord-Süd-Richtung verlaufendes Autobahnnetz zur besseren Verkehrsanbindung Schleswig-Holsteins an das nationale sowie internationale Autobahnnetz und zur Erschließung des Landes zur Verfügung.

Der Bundesverkehrswegeplan – kurz BVWP – ist die Gesamtstrategie für die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur des Bundes. Er wird alle 10 bis 15 Jahre vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aufgestellt und vom Bundeskabinett beschlossen.

Wie läuft ein Planfeststellungsverfahren eigentlich ab? Welche Schritte sind notwendig, wann passiert was?

Geschwindigkeitskontrollen zum Schutz der Rader Hochbrücke sind notwendig, um die maximale Restnutzungsdauer des Bauwerks ausschöpfen zu können, bis der Ersatzneubau fertiggestellt sein wird.

Das deutsch-dänische Großprojekt zum Bau einer Festen Fehmarnbeltquerung umfasst nicht nur den Tunnel zwischen der dänischen Insel Lolland und der deutschen Insel Fehmarn, sondern bedingt auch den entsprechenden Ausbau der Hinterlandanbindungen für Straße und Schiene sowie eine zukunftsfähige und verkehrsgerechte Lösung für die Fehmarnsundquerung.

Kreisverkehre erfreuen sich in Schleswig-Holstein großer Beliebtheit - zwischen St. Peter-Ording auf der Halbinsel Eiderstedt und Burg auf Fehmarn ebenso wie zwischen List auf Sylt und Lauenburg an der Elbe. 190  gibt es inzwischen landesweit, zwei Drittel davon befinden sich in Ortschaften, die anderen sind außerorts.

Bundesweit steht die Verkehrspolitik vor einer gewaltigen Herausforderung. Einerseits verzeichnen die Statistiken steigende Verkehrsmengen und Mobilitätsanforderungen (u. a. auch durch zunehmende Berufspendlerströme), andererseits werden nicht ausreichend Finanzmittel zur Verfügung gestellt, um die vorhandene Verkehrsinfrastruktur in einem qualitativ guten Zustand zu erhalten und bedarfsorientiert auszubauen.