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Schutz vor Gewalt

© R.Seeberg / grafikfoto.de

Die meisten Gewalttaten werden nicht in der Öffentlichkeit, sondern Zuhause in der Familie verübt - fast immer sind die Opfer Frauen und Kinder.

Eine Frau hebt die "Stop-Hand" © DDRockstar / Fotolia

Gewalt bleibt ein Thema, bei dem alle hinschauen und aktiv werden müssen. Betroffene müssen ermutigt werden, nicht zu schweigen, sondern über ihre Erlebnisse zu sprechen - nur so können sie die Situation ändern.

Der Kontakt zu einer qualifizierten Hilfe ist oft der erste Schritt für einen Ausstieg aus der Gewaltspirale.

Betroffene häuslicher Gewalt werden in Schleswig-Holstein nicht allein gelassen, es gibt ein dichtes Netz an Frauenfacheinrichtungen und funktionierenden Netzwerken, die Schutz, Hilfe und Unterstützung bieten.

Weitere Informationen

In allen Landesteilen in Schleswig-Holstein gibt es verschiedene Angebote an Hilfen für Frauen, die Opfer einer Gewalttat geworden oder davon bedroht sind.

Die Beratung durch das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen erfolgt rund um die Uhr, anonym, vertraulich, mehrsprachig und barrierefrei.

In Schleswig-Holstein gibt es ein flächendeckendes Netz von Frauenberatungsstellen zur Unterstützung von Frauen und Mädchen, die von häuslicher oder sexualisierter Gewalt betroffen sind oder sich in anderen psychosozialen Notlagen befinden.

In Schleswig-Holstein bieten 16 Frauenhäuser einen flächendeckenden Schutz für Frauen und ihre Kinder, die von Gewalt bedroht sind.

Auch in Schleswig-Holstein gibt es Opfer von Menschenhandel. Vor allem Frauen sind von Frauenhandel betroffen, werden in die Prostitution, aber auch in ausbeuterische Arbeitsverhältnisse und/oder in eine Ehe gezwungen.

Das Kooperations- und Interventionsprojekt bei häuslicher Gewalt - KIK - sichert in Schleswig-Holstein die Zusammenarbeit verschiedenster Institutionen und Einrichtungen, die mit häuslicher Gewalt befasst sind.

mixed pickles e. V. setzt sich für die Verbesserung der Lebenssituation von Mädchen und Frauen mit Behinderung ein.

Das Ergänzende Hilfesystem (EHS) soll Betroffenen mit Sachleistungen helfen, die in ihrer Kindheit sexuellen Missbrauch im familiären und institutionellen Bereich erlitten haben und noch immer an den Folgewirkungen leiden.

Hier finden Sie Broschüren und Informationen, die den Themenbereich "Schutz vor Gewalt" betreffen.

Am 1. Juli 2017 ist das Gesetz zur Regulierung von Prostitutionsstätten und zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen (Prostituiertenschutzgesetz – ProstSchG) in Kraft getreten.

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Opfer von Gewalt – seien es Frauen, Männer oder Kinder – brauchen Schutz. Wer zu Hause geschlagen und gedemütigt wird, braucht besonderen Schutz. Den erforderlichen Schutz zu gewährleisten, ist Aufgabe der Politik.