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Schleswig-Holstein neu denken - Die Schwerpunkte der Landesregierung:

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Nachhaltige Entwicklung

Nachhaltige Entwicklung – warum?

Unser Handeln und Wirtschaften hat Auswirkungen auf unsere Umwelt, anderen Menschen und globale Entwicklungen. Diese Auswirkungen belasten unseren Planeten über die tragbaren Maßen. Die Weltgemeinschaft fordert daher eine Veränderung unserer Wirtschafts- und Konsumgewohnheiten, um unsere Lebensgrundlagen für unsere Kinder und Enkel zu erhalten. Eine nachhaltige Entwicklung ist notwendig, um dieses Ziel zu erreichen.

Und warum in Schleswig-Holstein?

Die Auswirkungen einer nicht-nachhaltigen Entwicklung werden auch in Schleswig-Holstein spürbar: Paradebeispiel ist der Meeresspiegelanstieg infolge des weltweiten Temperaturanstiegs, stark bedingt durch den seit Beginn der industriellen Revolution massiv ansteigenden CO2-Ausstoß.

Entwicklungspolitische Inlandsarbeit schafft Bewusstsein für globale Zusammenhänge

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Aber auch Migration (Bevölkerungswanderungen), ausgelöst durch weltweit stark unterschiedliche Einkommensmöglichkeiten oder Überlebensbedingungen überhaupt, betrifft auch Schleswig-Holstein in zunehmendem Maße.

Zugleich wird die künftige Einwohnerzahl wie auch die örtliche Verteilung der heimischen Bevölkerung beeinflusst durch wirtschaftliche Konzentrationsprozesse in Ballungsräumen, familienfeindliche Arbeitsstrukturen und - unter den geltenden Wertevorstellungen - als unattraktiv empfundene Lebensverhältnisse in den Ballungszwischenräumen. Zugunsten der Zukunftsfähigkeit des Landes müssen Überlegungen angestellt werden, derartige Trends umzukehren, abzumildern oder Strategien zu entwickeln, konstruktiv damit umzugehen.

Was kann Schleswig-Holstein zur Nachhaltigen Entwicklung beitragen?

Schleswig-Holstein ist aber nicht nur von den Folgen nicht-nachhaltiger Entwicklungen betroffen, sondern kann – wie übrigens jede/r Einzelne innerhalb seines Handlungs- und Entscheidungsrahmens auch! – Beiträge zu mehr Nachhaltigkeit leisten. Die Grundlagen dafür liefert die Bildung nachhaltige Entwicklung (BNE), die ein Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung schafft. Seit Ende 2003 dient die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes als politischer Handlungsrahmen, der zum Beispiel im Bereich des Wirtschaftens die Berücksichtigung der Prinzipien Effizienz (geringstmöglicher Ressourceneinsatz), Konsistenz (Stimmigkeit, Widerspruchsfreiheit der Produktion mit natürlichen Rahmenbedingungen), Permanenz (Dauerhaftigkeit, Beständigkeit von Produkten) und Resilienz (Fehlerverträglichkeit, Störungsunempfindlichkeit von Produkten und Systemen) beschreibt und einfordert.

Mit Kabinettsbeschluss vom 8. März 2016 hat sich die Landesregierung Schleswig-Holstein darauf verständigt, die neue Landesentwicklungsstrategie und die Fachstrategien des Landes entlang der globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals/SDG) im Rahmen der UN-Resolution "Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung" auszurichten und so einen Beitrag zur nationalen und internationalen Zielerreichung zu leisten.

Mit der Implementierung der globalen Nachhaltigkeitsziele in die Fachstrategien folgt die Landesregierung der Überzeugung, dass problematische globale Entwicklungen nur durch ein gemeinsames Handeln und die Berücksichtigung ökologischer und sozialer Leitplanken abgewendet werden können. Dieser Überzeugung, die unter anderem auch Papst Franziskus in der Enzyklika Laudato Si aus dem Jahr 2015 prominent zum Ausdruck bringt, trägt auch die Landesentwicklungsstrategie Rechnung.

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