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Meerespolitik

© A. Wähling

Als Land zwischen zwei Meeren hat die Meerespolitik besondere Bedeutung für Schleswig-Holstein. Wichtig ist dabei, Meerespolitik integrativ zu denken, also verschiedene Sichtweisen und Ressorts mit einzubinden.

Treibgut, alte Fischernetze am Strand Treibgut, Fischernetze am Strand (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © Klaus Steves / pixelio.de

Integrierte Meerespolitik

Die integrierte Meerespolitik der Europäischen Union (IMP) ist ein ganzheitliches Konzept für alle meeresbezogenen Politikbereiche, wodurch ein Rahmen geschaffen wird, der die Entwicklung unterschiedlicher und mitunter gegensätzlicher meeresbasierter Tätigkeiten erleichtert.
In einen entsprechenden rechtlichen Rahmen hat die Kommission diesen Gedanken 2007 mit ihrer Mitteilung zur integrierten Meerespolitik (Blaubuch) gegossen.

Aus dem europäischen Konzept heraus ist in Schleswig-Holstein bereits 2004 die Landesinitiative „Zukunft Meer“ entstanden. Sie umfasst eine Reihe von strategischen Instrumenten und wirkt meerespolitisch integrativ und ist innovativ.
Die Landesregierung legte damit die Grundlage für maritimes Regierungshandeln:
Ein Zusammenspiel aller Ministerien der Landesregierung ermöglicht hierdurch die Vertretung aller relevanten maritimen Sektoren in Schleswig-Holstein.

Die wesentlichen Handlungsfelder einer integrierten Meerespolitik sind

  • Maritime Wirtschaft (z. B. Schiffbau, Hafenwirtschaft, Fischerei, Tourismus)
  • Entwicklung neuer maritimer Technologien (z. B. Blaue Biotechnologie, Energiegewinnung aus dem Meer)
  • Meeresforschung
  • Meeresschutz
  • Seeverkehr
  • Schiffssicherheit
  • Bildung und Ausbildung im Bereich maritimer Arbeitsplätze
  • Raumordnung (Integriertes Küstenzonenmanagement)

Wirtschaft, Forschung, Meeresumwelt und Schiffssicherheit benötigen starke und verlässliche Rahmenbedingungen auf europäischer und internationaler Ebene.

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