Landesportal Schleswig-Holstein

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Landesgartenschau

© M. Staudt (grafikfoto.de)

Eine Landesgartenschau wirkt in einer Kommune gleichermaßen als Impulsgeber und Motor für die Weiterentwicklung städtebaulicher Infrastruktur wie auch für die gartenbauliche, landschafts- und stadtplanerische Gestaltung. Zudem entstehen positive Effekte für die touristische und die kulturelle Entwicklung der gesamten Region. Davon profitieren vor allem die Bürgerinnen und Bürger, aber auch die mittelständische Wirtschaft vor Ort.

In Schleswig-Holstein haben Landesgartenschauen noch eine junge Tradition. 2008 fand in Schleswig die erste Landesgartenschau im nördlichsten Bundesland statt. Das attraktive Gelände direkt an der Schlei am Fuße des beeindruckenden Schleswiger Doms zog viele Besucherinnen und Besucher an – ein gelungener Einstand für die Landesgartenschau in unserem Bundesland.

Die zweite Landesgartenschau folgte 2011 in Norderstedt. Trotz der teilweise widrigen Witterungsbedingungen war die knapp sechsmonatige Veranstaltung mit 580.000 begeisterten Besucherinnen und Besuchern ein voller Erfolg. Auf dem 72 Hektar großen Gelände ist ein abwechslungsreiches Naherholungsgebiet für alle Norderstedter Bürgerinnen und Bürger und Gäste aus den angrenzenden Regionen entstanden, das sich auch nach dem Ende der Gartenschau einer großen Beliebtheit erfreut. Norderstedt insgesamt hat dadurch deutlich an Attraktivität gewonnen.

Die positive Resonanz der ersten beiden erfolgreichen Gartenschauen war für die Landesregierung Anlass, eine dritte für das Jahr 2016 nach Eutin in Ostholstein zu vergeben. Die attraktive Lage der Stadt am Großen und Kleinen Eutiner See, mitten in der Holsteinischen Schweiz, mit Schloss, Schlosspark und Küchengarten haben perfekte Voraussetzungen für eine Landesgartenschau geboten. Nach der Eröffnung am 28. April 2016 konnten sich die Besucherinnen und Besucher 159 Tage lang an einer abwechslungsreichen Landesgartenschau erfreuen. Am Ende waren rund 500.000 Besuche zu verzeichnen. Die gelungene Landesgartenschau hat in Kombination mit der angeschobenen Stadtentwicklung das Image der Stadt Eutin positiv verändert und für vielfältige Impulse gesorgt. Zudem bleibt ein großer Teil der zur Landesgartenschau sanierten und neu errichteten baulichen Anlagen erhalten, wovon die Stadt Eutin und die Region mit ihren Bürgerinnen und Bürger auch nachhaltig profitieren werden.

Über die Durchführung weiterer Landesgartenschauen wird die Landesregierung zeitnah entscheiden. Dabei werden insbesondere auch die Erfahrungen zum Verlauf und zum Ergebnis der bisherigen Landesgartenschauen einbezogen.