Landesportal Schleswig-Holstein

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Kooperationen an Landesentwicklungsachsen

© M. Staudt / grafikfoto.de

Regionale Kooperationen entlang von Landesentwicklungsachsen bieten die Möglichkeit, Perspektiven und Handlungsoptionen zur Verbesserung der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit dieser Wirtschaftsräume zu entwickeln und raumordnerische Grundlagen vorzudenken. Die Landesplanung fördert und unterstützt diese Kooperationen.

Regionale Entwicklungskonzepte

Mit Hilfe der Regionalen Entwicklungskonzepte sollen wirtschaftliche Effekte durch den Ausbau überregionaler Verkehrswege, wie der Fehmarnbelt-Querung, dem Bau der Autobahn A20 oder dem Ausbau der A7 und der A23, analysiert und von den Regionen besser genutzt werden. mehr lesen

In Schleswig-Holstein sind in den letzten Jahren vier Regionale Entwicklungskonzepte (REK) erarbeitet worden. Sie beziehen sich auf Räume und Regionen, die entlang der sogenannten Landesentwicklungsachsen liegen, die im Landesentwicklungsplan festgelegt sind.

Regionales Entwicklungskonzept A7-Süd

Im Mittelpunkt des REK A7-Süd steht die Frage, wie sich Verkehr, Wirtschaft, Gewerbeflächen und die Zusammenarbeit der Kommunen und Institutionen im Bereich der Autobahn A7 zwischen Hamburg und Neumünster entwickeln sollen.

Regionales Entwicklungskonzept A1 – Fehmarnbelt-Querung

Das "Regionale Entwicklungskonzept in Folge einer festen Fehmarnbelt-Querung" hat sich mit der Frage beschäftigt, wie die Chancen dieses Infrastrukturprojektes optimal genutzt werden können und wie sich die Risiken für die Region minimieren lassen.

Regionales Entwicklungskonzept A23/B5

Das Regionale Entwicklungskonzept REK A23/B5 soll die Wirtschaftsstruktur in der Region entlang der Landesentwicklungsachse A23/B5 zwischen der Metropole Hamburg und Süddänemark stärken.

Regionales Entwicklungskonzept Kiel Region

Das Regionale Entwicklungskonzept der Kiel Region ist auf die Region als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort fokussiert sowie auf die besondere Vielfalt und Lebensqualität in der Region.

Regionale Gewerbeflächenentwicklungskonzepte

Aufbauend auf den Regionalen Entwicklungskonzepten sind 2015 entlang der Landesentwicklungsachsen fünf regionale Gewerbeflächenentwicklungskonzepte (Gefek) entstanden. Die Erarbeitung hatte zum Ziel, Gewerbeflächen zu bewerten, den aktuellen und zukünftigen Gewerbeflächenbedarf abzuschätzen sowie besonders geeignete Standorte bzw. Suchräume für Gewerbegebiete von überregionaler/überörtlicher Bedeutung zu identifizieren.

Die Konzepte wurden von den regionalen Akteuren mit Unterstützung von Gutachterbüros erarbeitet. Die Landesplanung hat den Prozess begleitet.

Entstanden sind folgende Gewerbeflächenentwicklungskonzepte:

  • Gefek A7-Nord,
    beteiligt waren die kreisfreie Stadt Flensburg, die Gemeinden Handewitt und Harrislee und das Amt Oeversee
  • Gefek A 7 Süd,
    beteiligt waren die kreisfreie Stadt Neumünster und 17 Verwaltungseinheiten aus den Kreisen Segeberg, Pinneberg und Rendsburg-Eckernförde
  • Gefek Planungsraum II,
    beteiligt waren die kreisfreien Städte Kiel und Neumünster und die Kreise Plön und Rendsburg-Eckernförde
  • Gefek A 23/ B5 und A 20,
    beteiligt waren die Kreise Nordfriesland, Dithmarschen, Steinburg und Pinneberg mehr lesen
  • Leitfaden für Gewerbegebiete von überörtlicher Bedeutung an den Achsen A1, A 20, A 21 und A 24
    beteiligt waren die Hansestadt Lübeck und die Kreise Herzogtum Lauenburg, Ostholstein, Segeberg und Stormarn mehr lesen

Das Gewerbeflächenkonzept für die Metropolregion Hamburg, das bereits 2011 entstanden ist, wird zurzeit fortgeschrieben (Gefek II MRH). mehr lesen

Fachtagung in Kiel

Auf der Fachtagung "Wirtschaft und Regionale Gewerbeflächenentwicklungskonzepte in Schleswig-Holstein" haben die Regionen am 4. November 2016 in Kiel ihre Gewerbeflächenentwicklungskonzepte einer interessierten Fachöffentlichkeit vorgestellt und über die nächsten Schritte der Umsetzung berichtet. Diskutiert wurden auf der Fachtagung außerdem Fragen zum Modernisierungsbedarf des Gewerbeflächenbestandes, die Möglichkeiten einer Branchenspezialisierung bei der Gewerbeflächenentwicklung, Chancen gemeinsamer Vermarktung und die Bedeutung eines Gewerbeflächen-Monitorings.

Regionalmanagements

Informationen zur Förderung

info Landesprogramm Wirtschaft

info Richtlinie Regionale Kooperationen

info Ansprechpartner IB.SH Investitionsbank Schleswig-Holstein
LPW-Beratungs- und Bewilligungsteam Regionale Projekte
Tel. 0431 9905-2020
E-mail: lpw@ib-sh.de

Mit Hilfe von Regionalmanagements (RM) sollen die Regionalen Entwicklungskonzepte umgesetzt werden.

Regionalbudgets

Seit 2016 haben bestehende und gut funktionierende Regionalmanagements in Schleswig-Holstein die Möglichkeit, ein Regionalbudget zu bekommen. Aus diesem können sie kleine Projekte fördern, die sie in einem regional verankerten und verantworteten Verfahren auswählen.

Fördermodalitäten

Regionale Entwicklungskonzepte, Regionalmanagements und Regionalbudgets können im Rahmen und mit Mitteln aus dem Landesprogramm Wirtschaft (LPW) gefördert werden. Grundlage der Förderung ist insbesondere die Richtlinie des Landes Schleswig-Holstein für die Gewährung von Zuwendungen zur Unterstützung von Entwicklungsprozessen von Regionen und regionalen Kooperationen (Richtlinie regionale Kooperationen).
Ansprechpartner für die Förderung ist die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH).

Kontakt

Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration - Landesplanung

Astrid Boehnke
Düsternbrooker Weg 104
24105 Kiel
Telefon: 0431 988-1848

Weitere Informationen

Gemeinsam mehr erreichen. Dieser Gedanke steht im Mittelpunkt zahlreicher Kooperationen auf kommunaler und regionaler Ebene in Schleswig-Holstein. Mitunter geht die Zusammenarbeit auch über Landes- und Staatsgrenzen hinweg.