Landesportal Schleswig-Holstein

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Klimapakt Wohnen SH

© M. Staudt / grafikfoto.de

Der Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids von Wohnungen für Heizung und Warmwasser soll bis 2020 um 40% zum Ausgangswert 1990 gesenkt werden. Das heißt für Schleswig – Holstein: Die aktuellen Emissionen müssen jetzt rund 29 Prozent gesenkt werden. Das Innenministerium und die schleswig-holsteinische Wohnungswirtschaft und seit 2013 auch der Mieterbund Schleswig-Holstein haben dazu den "Klimapakt Wohnen" unterzeichnet.

Der Klimapakt ist eine gemeinsam ausverhandelte, dabei aber auf Ergänzung und dynamische Weiterentwicklung ausgelegte Vereinbarung im Handlungsfeld Bauen - Wohnen - Stadtentwicklung;

Klimapakt wirkt!

Info Klimapaktbilanz 2015

  • Gemeinsam: Alle Partner leisten Beiträge, lassen sich in die Pflicht nehmen und kooperieren.
  • Verstärkt: Sowohl die Landesförderung mit den flankierenden Strategien des Innenministeriums als auch die Verbände haben bereits eine Menge erreicht, jetzt geht es darum, die Anstrengungen zu verstärken.
  • Quantifizierbar: Der Beitrag zum Klimaschutz, die Minderung der CO2-Ausstoß ist als Ziel konkret verankert.
  • Dokumentierbar: Datenbasis und -erfassung, Bilanzierung der Erfolge ist konzeptionell angelegt. Das Besondere: Der Klimapakt basiert auf einer errechneten und abgestimmten Ausgangsbasis. Den Status Quo der aktuellen energetischen Gebäudestandards haben das Innenministerium und die Verbände hochgerechnet, sodass das konkrete CO2-Einsparziel von rund 29% ermittelt werden konnte. Im Klimapakt sind konkrete Ziele und ein Katalog von Maßnahmen in fünf Handlungsfeldern vereinbart.

Investitionen in Wärmedämmung und die Nutzung erneuerbarer Energien wie Sonne, Wind, Wasserkraft oder Biomasse sollen die Energieeffizienz beim Neubau und der weiteren Modernisierung der Wohnungen erhöhen. Informationen über effiziente bauliche, technische und planerische Maßnahmen sollen erhöht werden. Initiativen, die zu Änderungen der Nutzungsgewohnheiten führen, sollen gestärkt werden. Der Klimapakt soll helfen, die ökologischen und ökonomischen Folgen des Klimawandels in der Stadtentwicklung zu bewältigen. Er ist ein wichtiger Beitrag zum „Aktionsplan Klimaschutz“ des Landes, der im Januar 2008 vom Kabinett verabschiedet wurde. Der Klimapakt wurde am 14. Januar 2009 vom Innenminister und den Vorständen der fünf Verbände unterzeichnet, 2013 kam der Landesverband des Mieterbundes als 6. Mitglied dazu.

Klimapaktpartner und beteiligte Institutionen

Die Klimapaktverträge

Kontakt:

Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration

Düsternbrooker Weg 92
24105 Kiel

Heidrun Buhse
Telefon: 0431 988-3216
Fax: 0431 988-614-3216


Weitere Informationen

In Schleswig-Holstein gibt es viele engagierte Akteure, die einen Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz leisten. In der folgenden Übersicht werden einige dieser Akteure vorgestellt.

Aus der Initiative der Klimapakt-Partner ist diese Gebäudetypologie entstanden, herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e. V.

Vom Einzelgebäude ins Quartier als strategische Option - für Stadt- und Siedlungsentwicklung unter dem Gebot des Klimaschutzes

Maßnahmen der Verbände und des Innenministeriums in fünf Handlungsbereichen