Landesportal Schleswig-Holstein

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Kampfmittelbelastung

© M. Ruff / grafikfoto.de
Auch über siebzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs finden Menschen Reste aus dieser Zeit.

Die Funde werden an Land gemacht, bei Vorsorgemaßnahmen, zufällig auf Baustellen, beim Spazierengehen oder der Gartenarbeit; die gegenwärtige Ausdehnung der Nutzung des Meeresbodens lässt die Belastung der Meere offensichtlich werden.

Die Landesregierung Schleswig-Holstein kümmerst sich aktiv um dieses Erbe. Das Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration ist die zuständige Behörde, der Kampfmittelräumdienst ihre operative Einheit. Mit der Luftbildauswertung nehmen Experten die Spuren der Vergangenheit auf und die Ergebnisse der Vorsorgemaßnahmen privater Dienste werden zentral gesammelt und zu einem Lagebild an Land verdichtet.

In enger Zusammenarbeit mit weiteren Dienststellen des Landes und des Bundes wird zudem daran gearbeitet, die Belastung des Küstenmeeres vor Schleswig-Holstein zu ermitteln, das Risiko zu bewerten und erforderliche Maßnahmen im Einvernehmen mit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes durchzuführen.

Weitere Informationen

Werden in Schleswig-Holstein Blindgänger oder Reste von Munition entdeckt, nimmt sich der Kampfmittelräumdienst gemeldeter Funde umgehend an. Die Aufgaben des Dienstes regelt die Kampfmittelverordnung des Landes.

Experten aus Bundes- und Landesbehörden arbeiten zusammen und informieren über ihre Arbeit.