Landesportal Schleswig-Holstein

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Integration

© Hans Kohrt

In Schleswig-Holstein gehören gute Integration und Zuwanderung zusammen.

Die Landesregierung befasst sich bereits seit vielen Jahren mit der Integration von Menschen, die aus anderen Ländern nach Schleswig-Holstein kommen und hier auf Zeit oder für immer leben. Ziel der Integration ist ein respektvolles, gleichberechtigtes Miteinander der Menschen in Schleswig-Holstein.

Integration von Geflüchteten

In diesem Sinne hat das Land 2015 in Anbetracht der Zugangszahlen von Geflüchteten gemeinsam mit vielen Partnern einen Flüchtlingspakt erarbeitet und am 6. Mai 2015 auf der ersten Flüchtlingskonferenz vorgestellt. Unter dem Motto „Integration vom ersten Tag an“ war darin formuliert, welche Zielvereinbarungen bis Ende 2016 erreicht werden sollen.

Um den Flüchtlingspakt schnell und flexibel umsetzen zu können, hat das Land eine interministerielle Arbeitsgruppe (IMAG) eingerichtet. Gleichzeitig haben sich in der Verantwortung der Ministerien Arbeitsgruppen zu den Handlungsfeldern der Integration wie Sprache, Wohnen, Arbeit, Bildung, Ehrenamt, unbegleitete minderjährige Geflüchtete usw. gebildet. An Arbeitsgruppen nehmen auch Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalen Landesverbände sowie aus Vereinen und Verbänden teil. Mehr zur ersten Flüchtlingskonferenz, Pakt und Paktpartnern erfahren Sie hier:

Erste Flüchtlingskonferenz 2015

Auf der zweiten Flüchtlingskonferenz am 9. November 2016 hat das Land gemeinsam mit vielen Partnern und Akteuren eine Bilanz seit dem Flüchtlingspakt gezogen. In einem Perspektivpapier sind sowohl das seit Mai 2015 Erreichte, als auch die noch offenen Baustellen dokumentiert sowie zehn Leitlinien zur Flüchtlings- und Integrationspolitik formuliert. Diese bekräftigen das Ziel eines offenen und vielfältigen Schleswig-Holsteins und bringen die damit verbundenen Chancen und Bedingungen auf den Punkt. Mehr zur zweiten Flüchtlingskonferenz, Perspektivpapier und Leitlinien erfahren Sie hier:

Zweite Flüchtlingskonferenz 2016

Mittlerweile besteht die Kernaufgabe darin, im diesem sehr dynamischen Feld das Ineinandergreifen der vielen vorhandenen Integrationsinstrumente immer wieder zu prüfen und bei Bedarf nachzusteuern. Dazu dienen zum Beispiel idealtypische Förderketten insbesondere für die Bereiche Sprache, Arbeit, Ausbildung/Weiterbildung und Studium.

Zusammenarbeit von Land und Kommunen

Integration findet vor Ort statt. Deshalb arbeiten Land und Kommunen eng zusammen und haben sich in drei kommunalen Finanzpaketen auf eine Verteilung der Kosten zur Aufnahme und Integration von Geflüchteten geeinigt. Darüber hinaus unterstützt das Land die Kreise und kreisfreien Städte mit Personalstellen für Koordinierungsaufgaben vor Ort. In Anlehnung an die auf Landesebene entwickelten idealtypischen Förderketten wurde im Kommunalpaket III zudem vereinbart, dass auch die Kreise und kreisfreien Städte die Prozesse der Aufnahme und Integration vor Ort abbilden und weiterentwickeln.

Zusammenarbeit mit den Kommunen

Ansprechpartner

Hier finden Sie einen Überblick über alle Ansprechpartner für den Bereich Zuwanderung

Migrantinnen und Migranten können in Schleswig-Holstein auf ein flächendeckendes Netz von Beratungsstellen zurückgreifen. Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten und begleiten Zuwanderinnen und Zuwanderer im Integrationsprozess und befähigen sie, in Angelegenheiten des täglichen Lebens selbstständig zu handeln.

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Hier finden Sie die Gesetzesgrundlagen für unsere Arbeit im Bereich Zuwanderung, Integration und Einbürgerung.