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Geflügelpest

© dpa

Übersicht der Sperrbezirke und Beobachtungsgebiete. Weitergehende Informationen können Sie den Internetseiten des jeweiligen Kreises entnehmen (Stand 09.05.2017). Übersicht der Sperrbezirke und Beobachtungsgebiete. Weitergehende Informationen können Sie den Internetseiten des jeweiligen Kreises entnehmen (Stand 09.05.2017). (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Übersicht der Sperrbezirke und Beobachtungsgebiete. Weitergehende Informationen können Sie den Internetseiten des jeweiligen Kreises entnehmen (Stand 09.05.2017). © Umweltministerium

Geflügelpest

Die Geflügelpest hat Schleswig-Holstein den gesamten Winter über gefordert. Inzwischen hat sich die Lage deutlich entspannt. Die Zahl der Nachweise von Geflügelpest bei Wildvögeln hat im April erheblich nachgelassen, und der Frühjahrsvogelzug ist weitgehend abgeschlossen.

Daher ist nach erneuter Bewertung unter Einbeziehung der Risikoeinschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts die Stallpflicht in den meisten Kreisen fast vollständig aufgehoben. Ein großer Teil des Geflügels darf wieder ins Freie. Aus Vorsorgegründen gelten für die Geflügelhaltungen, die ihre Tiere nicht mehr aufstallen müssen, dennoch weiterhin strenge Biosicherheitsvorkehrungen.

Eine Liste der häufig gestellten Fragen und Antworten finden Sie hier: FAQ-Liste

Übersicht der Ereignisse:


Eine Schar Gänse auf einer grünen Wiese. © M. Staudt / grafikfoto.de
05.04.2017

All­ge­mei­ne Stall­pflicht fällt

Die Geflügelpest geht zurück. Nun dürfen Hühner und Gänse wieder ins Freie - es gelten jedoch Ausnahmen.

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Hühner im Stall © M. Staudt / grafikfoto.de
25.03.2017

Stall­pflicht teil­wei­se auf­ge­ho­ben

Im Norden des Landes wurde die Stallpflicht gelockert.

mehr lesen: Stallpflicht teilweise aufgehoben …

Möwe im Winter © M. Staudt / grafikfoto.de
24.02.2017

Neue Fäl­le von Ge­flü­gel­pest in Lü­beck

Lübeck und der Kreis Plön waren längere Zeit nicht mehr von der Geflügelpest betroffen - jetzt gibt es neue Sperrbezirke.

mehr lesen: Neue Fälle von Geflügelpest in Lübeck …

Weiß-schwarze Hühner beim Auslauf im Freien. M.Staudt / grafikfoto.de
28.04.2017

Ge­flü­gel kann fast über­all ins Freie

In weiten Teilen des Landes wird die Stallpflicht für Geflügel ab dem 1. Mai vollständig aufgehoben.

mehr lesen: Geflügel kann fast überall ins Freie …

Hühner in einem Stall © M. Staudt / grafikfoto.de
27.01.2017

Ent­schä­di­gung für Frei­land­be­trie­be

Die landesweite Stallpflicht gilt nach wie vor. Deshalb unterstützt das Land nun die Produzenten von Freilandeiern.

mehr lesen: Entschädigung für Freilandbetriebe …

Feuerwehrleute vor einem wegen der Geflügelpest abgesperrten Betrieb © dpa
24.01.2017

Aus­bruch in Ge­flü­gel­hal­tung

In einer Geflügelfarm im Kreis Steinburg wurde ein neuer Subtyp des Erregers festgestellt.

mehr lesen: Ausbruch in Geflügelhaltung …

Gänse © M. Staudt / grafikfoto.de
30.12.2016

Si­cher­heits­vor­keh­run­gen bei­be­hal­ten

Keine Entwarnung bei der Geflügelpest: das Virus wird weiterhin bei Wildvögeln nachgewiesen.

mehr lesen: Sicherheitsvorkehrungen beibehalten …

Viele Gänse auf einer Wiese © M. Staudt / grafikfoto.de
04.12.2016

Ge­flü­gel­pest er­reicht Nord­fries­land

Erstmals ist in Nordfriesland der hochpathogene Geflügelpesterreger H5N8 festgestellt worden.

mehr lesen: Geflügelpest erreicht Nordfriesland …

Ein Schild mit der Aufschrift: Wildvogelgeflügelpest - Beobachtungsgebiet © dpa
02.12.2016

Nach­weis in Hob­by­zucht

Das FLI hat in Dithmarschen den Geflügelpest-Erreger nachgewiesen. Die Tiere wurden getötet.

mehr lesen: Nachweis in Hobbyzucht …

Zwei Männer im Gespräch. © dpa
01.12.2016

Lan­des­wei­te Ka­da­ver­fun­de

In fast allen Kreisen sind mittlerweile Restriktionsgebiete eingerichtet worden.

mehr lesen: Landesweite Kadaverfunde …

Zwei Hunde an einer Leine © M. Staudt / grafikfoto.de
29.11.2016

Kiel wird Be­ob­ach­tungs­ge­biet

Das gesamte Kieler Stadtgebiet ist zum Beobachtungsgebiet erklärt worden.

mehr lesen: Kiel wird Beobachtungsgebiet …

Abgesperrte Gänsehaltung in Dithmarschen © dpa
22.11.2016

Ge­flü­gel­pest an der West­küs­te

In Dithmarschen wurden in zwei Geflügelhaltungen Influenzaviren des Subtyps H festgestellt.

mehr lesen: Geflügelpest an der Westküste …

Screenshot Allgemeinverfügung © Staatskanzlei
16.11.2016

Neue Re­geln für klei­ne­re Be­trie­be

Ab sofort gelten strengere Anforderungen auch für kleinere Geflügelhaltungen und Hobbyhaltungen.

mehr lesen: Neue Regeln für kleinere Betriebe …

Anbringung eines Sperrbezirk-Schildes © dpa
14.11.2016

Stren­ge­re An­for­de­run­gen

Ab Donnerstag gelten für kleinere Betriebe strengere Anforderungen, um den Eintrag des Virus in Ställe zu verhindern.

mehr lesen: Strengere Anforderungen …

Hahn und Hühner © M. Ruff / grafikfoto.de
12.11.2016

Aus­bruch in Hüh­ner­hal­tung

In einer Hühnerhaltungsanlage im Kreis Schleswig-Flensburg wurde der Geflügelpestverdacht amtlich bestätigt.

mehr lesen: Ausbruch in Hühnerhaltung …

Puten im Stall © M. Ruff / grafikfoto.de
10.11.2016

Ers­ter Aus­bruch in Ge­flü­gel­hal­tung

Proben aus einer kleinen Putenzucht bei Lübeck sind positiv auf Geflügelpest gestestet worden.

mehr lesen: Erster Ausbruch in Geflügelhaltung …

Ein See mit einer bewaldeten Insel. © M. Staudt / grafikfoto.de
07.11.2016

To­te Wild­vö­gel am Plö­ner See

Am Großen Plöner See und kleineren Seen in der Umgebung wurden mehr als 100 tote Wasservögel gefunden.

mehr lesen: Tote Wildvögel am Plöner See …

  1. Informationen der Kreise
  2. Sammelstellen
  3. Sperrbezirke

Informationen der Kreise

Informationen der Kreise

Informationen der Kreise

Die von der Geflügelpest betroffenen Kreise und kreisfreien Städte bieten auf ihren Internetseiten zusätzliche Informationen an. Unter anderem finden sich hier detaillierte Karten der Restriktionsgebiete.

Bürgertelefone:

Kreis Segeberg: 04551-951211, Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und Freitag von 8 bis 12 Uhr

Kreis Herzogtum Lauenburg: 04542-82283-16, Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr.

Kreis Dithmarschen: 0481 97-1313, Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr und Freitag von 9 bis 12 Uhr.

Sammelstellen

Sammelstellen


Sammelstellen für verendete Vögel

Wem tote Wasservögel auffallen, der sollte sich an das zuständige Ordnungsamt wenden. Zudem gelten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen: Tote Tiere sollten nicht angefasst werden; Hunde müssen in den betroffenen Gebieten nahe dem Wasser aufgrund des Schutzstatus ohnehin angeleint werden.

Sperrbezirke

Sperrbezirke


Regelungen für Sperrbezirke

Landesweit wurden von den zuständigen Kreisen Sperrbezirke und Beobachtungsgebiete rund um die Fundorte von an Geflügelpest erkrankten Wildvögeln bzw. betroffenen Tierhaltungen eingerichtet. In diesen Gebieten gelten Beschränkungen für Geflügelhaltungen: Geflügel muss aufgestallt werden und darf vorübergehend nicht verbracht werden (Sperrbezirk: 21 Tage ab dem letzten Geflügelpest-Nachweis; Beobachtungsgebiet: 15 Tage ab dem letzten Geflügelpest-Nachweis in dem betroffenen Restriktionsgebiet). Die Bestände im Sperrbezirk sind regelmäßig klinisch zu untersuchen und es müssen Proben genommen werden. Zudem gelten strenge Biosicherheitsmaßnamen (Stallhygiene, Reinigung, Desinfektion).

In den Restriktionsgebieten dürfen Hunde und Katzen nicht frei herumlaufen.  Diese Tiere erkranken im Regelfall nicht, aber sie können das Virus nach dem Kontakt weiter verbreiten. Daher sollte auch direkter Kontakt von anderen Haustieren, insbesondere Hunden und Katzen, mit toten oder kranken Vögeln - auch außerhalb der Restriktionsgebiete - verhindert werden.

  1. Aviäre Influenza
  2. Übertragung
  3. Hintergrund

Aviäre Influenza

Aviäre Influenza

Aviäre Influenza

Die Aviäre Influenza kann in zwei Formen bei Hausgeflügel und Wildvögeln auftreten: Die niedrigpathogene Form (LPAI) oder die hochpathogene Form (HPAI), die Geflügelpest. Die hochpathogene Form unterliegt sowohl bei Wildvögeln wie auch beim Hausgeflügel der Anzeigepflicht und wird durch die Maßnahmen der Geflügelpest-Verordnung bekämpft. Eine Impfung gegen das Virus ist nicht erlaubt.

Übertragung

Übertragung


Übertragung von H5N8 auf Menschen unwahrscheinlich

Der Erreger des Subtyps H5N8 wird derzeit noch vom Friedrich-Löffler-Institut genauer analysiert. Nach bisherigem Erkenntnisstand sind keine Infektionen des Menschen mit H5N8-Viren bekannt. Eine Übertragung des Erregers (H5N8) über infizierte Lebensmittel ist laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) "theoretisch denkbar, aber unwahrscheinlich".

Gleichwohl sollten entsprechend den Empfehlungen des BfR grundsätzlich die Hygieneregeln im Umgang mit und bei der Zubereitung von rohem Geflügelfleisch und Geflügelfleischprodukten beachtet werden. So müssen Geflügelgerichte gründlich durchgegart werden, rohes Geflügelfleisch ist getrennt von den übrigen Lebensmitteln aufzubewahren und Küchengeräte sind zu reinigen.

Hintergrund

Hintergrund


Hintergrund

2014 war in mehreren Geflügelhaltungen und bei Wildvögeln in Deutschland sowie anderen Ländern der EU die Geflügelpest des Subtyps H5N8 nachgewiesen worden. Zum Schutz der Bestände hatte Schleswig-Holstein damals eine Aufstallungspflicht in Risikogebieten verhängt.

Hochpathogene Influenzaviren sind bislang noch nie in den Hausgeflügelbeständen in Schleswig-Holstein festgestellt worden. 2006 wurden sie aber bei 32 Wildvögeln in Schleswig-Holstein nachgewiesen. Damals wurde der Influenza-A-Virus des Subtyps H5N1 festgestellt.

Verwandte Dokumente

Allgemeinverfügung des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt
und ländliche Räume zur Festlegung von vorbeugenden Biosicherheitsmaßnahmen
in Geflügelhaltungen

Amtsblatt für Schleswig Holstein (Sonderausgabe 16. November 2016)

Broschüre des Friedrich-Löffler-Instituts mit Informationen und Empfehlungen (Stand 21.12.2016)

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