Landesportal Schleswig-Holstein

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Flüchtlingspolitik

Staatskanzlei

Schleswig-Holstein ist ein weltoffenes und tolerantes Bundesland. Jedes Jahr kommen Menschen aus den verschiedensten Ländern in die Bundesrepublik Deutschland. Unter ihnen ist auch eine steigende Anzahl Asylsuchender.

Asyl beantragen können Menschen, die sich außerhalb ihres Heimatlandes befinden und berechtigte Furcht haben müssen, in ihrem Heimatland verfolgt zu werden. Der Großteil der Menschen kommt nach Angaben des Innenministeriums vornehmlich aus Syrien, Afghanistan und Serbien. Sie alle haben Anspruch auf eine individuelle rechtsstaatliche Prüfung ihres Falls und auf eine angemessene Unterbringung während des Verfahrens.

Verteilung innerhalb Schleswig-Holsteins

Asylsuchende werden innerhalb Deutschlands nach dem jeweils geltenden Königsteiner Schlüssel gleichmäßig auf die Bundesländer verteilt. Derzeit nimmt Schleswig-Holstein rund 3,3 Prozent aller Menschen, die eine politische Verfolgung geltend machen, auf. Nach Asylantragstellung wohnen die Asylsuchenden bis zu drei Monate in der Erstaufnahmeeinrichtung in Neumünster (§§ 47 bis 49 Asylverfahrensgesetz (AsylVfG)). Anschließend werden sie landesintern überwiegend auf die Kreise und kreisfreien Städte verteilt, unter bestimmten Voraussetzungen aber auch in die der Erstaufnahmeeinrichtung zugeordnete Gemeinschaftsunterkunft

Unterbringung der Flüchtlinge

Aktuell gibt es sieben anerkannte Gemeinschaftsunterkünfte im Land, für die das Innenministerium erstmals auch Mindestvorgaben hinsichtlich der Lage der Einrichtungen festgelegt hat. Haltestellen für Busse und Bahnen, Ärzte, Schulen sowie Stellen, wo Integrationsberatung oder Sprachkurse angeboten werden, sollten gut erreichbar sein. Bei der Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen ist eine gemeinsame Strategie von Land und Kommunen notwendig, um eine flüchtlings- und integrationsfreundliche Aufnahme der Menschen weiterhin zu gewährleisten.

Humanität aus Überzeugung

Für die humanitäre Handschrift des Landes Schleswig-Holstein braucht es einen breiten gesellschaftlichen Konsens. In allen Debatten, Publikationen und Programmen gibt es in Regierung und Opposition einen gemeinsamen Nenner der Humanität. Schleswig-Holstein kommt seinen humanitären und rechtsstaatlichen Verpflichtungen aus Überzeugung nach. Im Umgang mit Menschen, die hierher flüchten, weil sie um ihr Leben und ihre Gesundheit fürchten ist für alle gesellschaftlichen Akteure klar: Sie sind uns willkommen.