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Fachkräfteinitiative "Zukunft im Norden"

© M. Staudt / grafikfoto.de

Fachkräfte werden in vielen Branchen schon heute gesucht. Künftig wird sich die Situation noch verschärfen, wird nicht aktiv gegengesteuert. Dazu wurde die Fachkräfteinitiative "Zukunft im Norden" gegründet.

Die Deckung des Fachkräftebedarfs ist eine große Herausforderung für die schleswig-holsteinische Wirtschaft. Gerade im Hinblick auf die demografische Entwicklung darf dies nicht außer Acht gelassen werden. Bis zum Jahr 2020 steigt der zusätzliche Bedarf an Fachkräften bundesweit um 1,8 Millionen (Studie des Instituts zur Zukunft der Arbeit).

In Schleswig-Holstein könnten, wenn nicht gegensteuernde Maßnahmen ergriffen werden, im Jahr 2030 gegenüber dem Jahr 2010 rund 181.000 erwerbstätige Menschen weniger leben. Die Fachkräftelücke betrüge dann fast 100.000 Menschen.

Vor dem Hintergrund des Strukturwandels und den steigenden Qualifikationsanforderungen aufgrund des technischen Fortschritts stellt somit die Fachkräftesicherung und -entwicklung eine der wichtigsten Herausforderungen für Schleswig-Holsteins Wirtschaft dar.

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FI.SH – eine starke Initiative

Die Landesregierung ist engagierter Partner und Motor der Fachkräfteinitiative "Zukunft im Norden", die im Oktober 2012 gemeinsam mit Wirtschaftsverbänden, Kammern, der Bundesagentur für Arbeit, Gewerkschaften, Hochschulen und den kommunalen Spitzenverbänden gestartet wurde.

Ziel der Fachkräfteinitiative ist die Entwicklung und Sicherung des Fachkräfteangebotes in Schleswig-Holstein. Hintergrund hierfür ist die Fachkräftelücke von 100.000 Menschen, die dem Arbeitsmarkt im Land 2030 fehlen werden, wenn nicht rechtzeitig gegengesteuert wird. Das sind rund 12.000 Hoch- und 85.000 Mittelqualifizierte, also Menschen mit Berufsausbildung.

Umfangreicher Maßnahmenkatalog

Das Prinzip der Fachkräfteinitiative beruht auf Gemeinsamkeit. Unter der Mitarbeit von 47 Institutionen wurde in den letzten zwei Jahren im Rahmen von fünf handlungsfeldbezogenen Arbeitskreisen ein Maßnahmenkatalog mit über 130 Maßnahmen erarbeitet. Besondere Aufmerksamkeit bekommen die Themen:

  • Verbesserung des Übergangs junger Menschen von der Schule in Ausbildung und Arbeit,
  • Erhöhung der Attraktivität und der Qualität der dualen Ausbildung,
  • zielorientierte Kooperation zwischen Hochschulen und Wirtschaft,
  • Steigerung der Erwerbsbeteiligung von Frauen und
  • Schaffung einer Willkommenskultur verbunden mit der Gewinnung ausländischer Fachkräfte.

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Ausgangslage

Die schleswig-holsteinische Wirtschaft erwartet künftig einen steigenden Bedarf an gut qualifizierten Fachkräften. Demgegenüber bringt die demografische Entwicklung einen Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials mit sich.

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Aktueller Stand

Die Partner der Fachkräfteinitiative haben gemeinsam ein umfangreiches Maßnahmenpaket geschnürt.

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Ansprechpartner

Ihr direkter Draht zur Fachkräfteinitiative

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Fachkräfte - Beratungsstellen

Handlungsfelder

In fünf zentralen Handlungsfeldern sollen mit allen Beteiligten der Fachkräfteinitiative "Zukunft im Norden" Maßnahmen, Projekte und Strategien zur Behebung des Fachkräftemangels entwickelt werden.

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Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung und Weiterbildung

Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung und Weiterbildung (KoFW) unterstützt die Fachkräfteinitiative durch Analysen und Beratung.

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Informationen zum Herunterladen

Pressemitteilungen

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Weitere Informationen

Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Bereich Fachkräftesicherung und -gewinnung.

Schleswig-Holsteins wirtschaftliche Stärke gründet auf einem vielfältigen, innovationsfreudigen Mittelstand.