Landesportal Schleswig-Holstein

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EU-Direktzahlungen

© W. Diederich (grafikfoto.de)

Die EU-Direktzahlungen dienen als Einkommensbeihilfe für Inhaber landwirtschaftlicher Betriebe. Die Direktzahlung ist aufgeteilt in die Basisprämie, die Zahlung für dem Klima- und Umweltschutz förderliche Landbewirtschaftungsmethoden – Greeningprämie -(Anbaudiversifizierung, Dauergrünland und Flächennutzung im Umweltinteresse), die Umverteilungsprämie, die Junglandwirteprämie sowie die Teilnahme an der Kleinerzeugerregelung.

Zahlungsansprüche können ab 2016 nur noch gesondert aus der nationalen Reserve beantragt werden. Die zugewiesenen Zahlungsansprüche aus 2015 können ab 2016 zwischen den landwirtschaftlichen Betrieben verkauft und verpachtet werden. Die Nutzung der Zahlungsansprüche ist nur in der Region möglich, in der sie zugeteilt wurden. Erst ab 2019 ist die bundesweite Basisprämie umgesetzt. Jedes Jahr ändert sich die Höhe der Zahlung pro Hektar.

Direktzahlungen werden seit 2015 nur noch an "aktive" Betriebsinhaber gewährt. Voraussetzung für die Gewährung der Direktzahlung ist die Bewirtschaftung einer beihilfefähigen Fläche in Größe von einem Hektar und der Besitz von mindestens einem Zahlungsanspruch. Statt einer Nutzung ist es ausreichend, die Fläche in einem guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand zu halten.

Wie funktioniert das Sammelantragsverfahren?

Die Beantragung erfolgt im Online-Verfahren. Die Antragsteller füllen ihren Antrag am PC mit Hilfe des InetWebClient aus. Die Bearbeitungsinformationen stehen in den Erläuterungen und Hinweisen zum Sammelantrag 2016, die im Online-Verfahren heruntergeladen werden können.

Weitere Informationen

Erläuterungen und Hinweise zum Sammelantrag der EU-Direktzahlungen für landwirtschaftliche Betriebe 2017