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Energiewirtschaft

© M. Staudt / grafikfoto.de
Energiewirtschaft in Schleswig-Holstein - Zukunftsbranche mit Potenzial

Schleswig-Holstein ist Vorreiter beim Ausbau und der Nutzung der Erneuerbaren Energien. "Sauberer Strom" ist aber nicht nur umweltpolitisch wichtig, sondern auch wirtschaftspolitisch interessant.

In Schleswig-Holstein, dem Windland Nr. 1, kann bereits heute der Strombedarf zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien gedeckt werden. Dieses Alleinstellungsmerkmal muss aber durch Image- und Marketingaktivitäten bekannter gemacht und für die Standort- und Ansiedlungspolitik stärker genutzt werden.

Wertschöpfung der Energiewirtschaft

Die Energiewende bringt zusätzliche Wertschöpfung und Beschäftigung. Im Jahr 2015 waren 18.400 Arbeitsplätze direkt mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien verbunden. Die Potenziale sind aber längst noch nicht ausgeschöpft. Deshalb engagiert sich das Land Schleswig-Holstein besonders in diesem Bereich der Energiewirtschaft.

Im Mittelpunkt aller Überlegungen zur Steigerung der Wertschöpfungseffekte muss stehen, wie die vorbildliche Produktion von sauberem Strom und Stromveredelung als Standortvorteile genutzt werden können. Ziel ist es, die regionale Selbstverwertungsquote des in Schleswig-Holstein produzierten Stroms aus Erneuerbaren Energien zu erhöhen.

Dabei müssen auch die regulatorischen Rahmenbedingungen auf den Prüfstand. Die aktuell laufende Diskussion zum Weißbuch für den Strommarkt und die sich daran anschließenden Gesetzgebungsverfahren bieten die richtigen Anknüpfungspunkte.

NEW 4.0 - eine Chance für Schleswig-Holstein

Die Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein haben gemeinsam mit einem breit aufgestellten Konsortium aus Wirtschaft und Wissenschaft einen Projektantrag im Rahmen der bundesweiten Ausschreibung "Schaufenster Intelligente Energie Wind" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gestellt. Das gemeinsame Projekt trägt den Titel "NEW 4.0 – Norddeutsche Energiewende".

Hier geht es zur Projekt-Seite: Norddeutsche EnergieWende NEW 4.0

Energiepolitik in Schleswig-Holstein

Nach der Liberalisierung der Energiemärkte hat sich die Energiewirtschaft in Schleswig-Holstein erfolgreich dem nationalen und internationalen Wettbewerb gestellt. Für die weitere nachhaltige Entwicklung setzt die Energiepolitik der Landesregierung auf einen ausgewogenen Mix aus sicheren, umweltverträglichen und preisgünstigen Primärenergieträgern.

Studie für Brunsbüttel

Info Industrielle Abwärme sinnvoll nutzen

Dies beinhaltet die Ansiedlung neuer, moderner Kraftwerke, den Ausbau der Nutzung Erneuerbarer Energien mit den Schwerpunkten im Bereich Wind und Biomasse sowie die Steigerung der Effizienz bei der Umwandlung und beim Verbrauch. Durch die Förderung neuer Technologien und die Schaffung geeigneter rechtlicher Rahmenbedingungen wird die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Schleswig-Holstein nachhaltig gesteigert.

Der Strom von morgen: sauber, bezahlbar, verlässlich

In kaum einem anderen Bundesland gibt es ein vergleichbares Potenzial der Energiewirtschaft, dies gilt vor allem für die Windkraft. Allerdings ist eine Verbesserung der Infrastruktur erforderlich. Nur wenn es gelingt, eine ausreichend leistungsfähige Infrastruktur für Erzeugung, Eigenversorgung und Transport zu gestalten, kann Schleswig-Holstein die Wertschöpfungspotenziale wirklich ausschöpfen. Es gilt, Versorgungssicherheit zu gewährleisten, bezahlbaren sauberen Strom anbieten zu können und die Klimaschutzziele zu berücksichtigen.

Weitere Informationen

Die Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein haben gemeinsam mit einem breit aufgestellten Konsortium aus Wirtschaft und Wissenschaft einen Projektantrag im Rahmen der bundesweiten Ausschreibung "Schaufenster Intelligente Energie Wind" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gestellt. Das gemeinsame Projekt trägt den Titel "NEW 4.0 – Norddeutsche Energiewende".