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E-Government

© M. Staudt/grafikfoto.de

Der Begriff der E-Government meint die elektronische Abwicklung von Verwaltungsprozessen. Damit verbunden ist die Optimierung sowohl der verwaltungsinternen, als auch der verwaltungsexternen Abläufe.

E-Government beinhaltet daher die Verwaltungsmodernisierung, aber auch die Kommunikationsmodernisierung der Verwaltung mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie der Wirtschaft.

Hände beim Tippen auf einer Computer-Tastatur. Dank E-Government stehen immer mehr Verwaltungsdienstleistungen auch online zur Verfügung. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Dank E-Government stehen immer mehr Verwaltungsdienstleistungen auch online zur Verfügung. © M. Staudt / grafikfoto.de

Gesetzlich verankert seit 2009

Das Land Schleswig-Holstein hat bereits seit 2009 ein Landes E-Government-Gesetz. Dieses ist im Wesentlichen auf E-Government-Basisdienste und deren Einführung in die Verwaltungsprozesse ausgerichtet.

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Effiziente Verwaltung

Die Idee des E-Governments ist entstanden mit der umfassenden Digitalisierung in der Gesellschaft und soll die bestehenden Prozesse in der Verwaltung vereinfachen und optimieren. So sollen die Verwaltungsabläufe effizienter gestaltet, vereinfacht und beschleunigt werden. Für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Wirtschaft soll damit die Qualität der Verwaltungsdienstleistungen erhöht und die Kommunikation durch den Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechnologien erleichtert werden.

Das bedeutet, dass soweit wie möglich alle Verwaltungsdienstleistungen, auch auf elektronischem Wege in Anspruch genommen werden sollen. Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und die Verwaltung selbst sollen schneller und einfacher Informationen und Dienstleistungen der Verwaltung erhalten können. Dazu werden die digitalen Information- und Kommunikationstechnologien genutzt.

Grundlagen für E-Government

Die Grundlagen für die schnelle, vereinfachte und umfassende Inanspruchnahme von Verwaltungsdienstleistungen mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien sind die umfassende Versorgung der Bevölkerung mit Informations- und Kommunikationstechnologien und deren Anforderungen. So ist es erforderlich, dass all diejenigen, die Verwaltungsdienstleistungen in elektronischer Form in Anspruch nehmen wollen auch die technischen Voraussetzungen dafür haben. Die Landesregierung Schleswig-Holsteins setzt sich deshalb auch für den schnellen und regional unabhängigen Ausbau von Breitband-Anbindungen ein.

Neben der Netzanbindung an sich müssen die Kommunikationsvoraussetzungen mit der Landesverwaltung geschaffen werden.

Zugangsvoraussetzungen

Abhängig von den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger, der Unternehmen oder der Verwaltungen sind unterschiedliche Anforderungen an die elektronische Kommunikation zu stellen. Einfache Anliegen, die unkritische Informationen enthalten, können per E-Mail an die Verwaltung gerichtet werden und auch auf diesem Wege beantwortet werden. Anliegen mit anderen Informationen sollten nur verschlüsselt an die Verwaltung gerichtet werden, und Anliegen die einer Identifikation des Antragstellers bedürfen, können nur per De-Mail oder qualifizierter elektronischer Signatur an die Verwaltung herangetragen werden.

Andere Anliegen müssen zwingend durch persönliches Erscheinen vorgetragen werden – Eheschließungen ohne das persönliche Erscheinen sind eben nicht vorgesehen. Diese Unterscheidung ist jeweils auch in den Verwaltungen abzubilden und bedarf einer umfassenden Neuorganisation der Verwaltungsprozesse, die viel Zeit in Anspruch nimmt. Aber auch diese Optimierung der Verwaltungsprozesse ist für die Schaffung umfassender E-Government-Anwendungen erforderlich.

Kontakt

Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

Stabsbereich für Zentrale IT-Entwicklung
CIO Chief Information Officer, Zentrales IT-Management
Sven Thomsen
Niemannsweg 220
24106 Kiel
Telefon: 0431 988-3005

Weitere Informationen

Die Einführung der elektronischen Akte (E-Akte) in der Landesverwaltung ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Optimierung der Verwaltungsprozesse.

Dank E-Government stehen immer mehr Verwaltungsdienstleistungen auch online zur Verfügung.

Wegen seiner zentralen Bedeutung für die Optimierung der Verwaltungsabläufe durch den Einsatz von Informationstechnologien hat die Landesregierung die Aufgabe eines Chief Information Officer in der Staatskanzlei angesiedelt.

E-Government-Basisdienste sind vom Land zentral angebotene Dienste zur elektronischen Abwicklung von Verwaltungsabläufen.

Der IT-Gesamtplan ist Bestandteil der Strategie- und Planungspapiere des Chief Information Officer (CIO) und des Zentralen IT-Managements im Land Schleswig-Holstein (ZIT SH).