Landesportal Schleswig-Holstein

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Arbeit

© German Naval Yards

Schleswig-Holstein zu einem Land mit besten Arbeits- und Ausbildungsbedingungen zu machen, dies ist der Anspruch der Landesregierung. Zu guten Arbeitsbedingungen gehören faire, leistungsgerechte und tariflich abgesicherte Entgelte und Mindestlöhne, die einen eigenständigen Lebensunterhalt ermöglichen.

Die Arbeitspolitik der Landesregierung orientiert sich dabei an den Werten Gerechtigkeit, Teilhabe und Selbstbestimmung. Arbeit ist mehr als Existenzsicherung.

Zwei Lehrlinge und ein Ausbilder des Berufs Elektroniker Maschinen und Antriebstechnik Lehrlinge des Ausbildungsberufs Elektroniker Maschinen und Antriebstechnik (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Lehrlinge des Ausbildungsberufs Elektroniker Maschinen und Antriebstechnik © M. Staudt (grafikfoto.de)

Gute Arbeit verbessert die Lebensqualität, eröffnet Chancen und ermöglicht die Gestaltung der eigenen Zukunft. Sie bringt Menschen Anerkennung und verhindert soziale Ausgrenzung.

Gute Lage am Arbeitsmarkt

Der Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein hat sich in den vergangenen Jahren als robust erwiesen. Die Zahl der Arbeitslosen sank im Jahresdurchschnitt auf 97.900, ein Minus von 3.100 im Vorjahresvergleich. Damit liegt ihre Zahl erstmals seit 1993 unter 100.000 im Jahresdurchschnitt. Dies entspricht einer Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent.

Das heißt: Seit über zwanzig Jahren war die Arbeitslosenzahl nicht mehr so niedrig. Und die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in unserem Bundesland ist kontinuierlich gestiegen.

Allerdings profitieren nicht alle Menschen gleichermaßen von diesem positiven Trend. Deshalb hat das Land das Landesprogramm Arbeit aufgelegt.

Regionaldirektion Nord Bundesagentur für Arbeit

Aktive Arbeitsmarktpolitik

Trotz insgesamt guter Situation auf dem Arbeitsmarkt gibt es auch Herausforderungen: Ohne eine aktive Arbeitsmarktpolitik droht eine dauerhafte Spaltung des Arbeitsmarktes: Einerseits Fachkräftebedarf und andererseits sich verfestigende Langzeitarbeitslosigkeit sowie unsichere und prekäre Arbeitsbedingungen. Auf diese Herausforderungen reagiert das Land Schleswig-Holstein mit seiner Fachkräfteinitiative und mit seinem Landesprogramm Arbeit.

Fachkräfteinitiative „Zukunft im Norden"

Landesprogramm Arbeit

Ein Migrant bei der Arbeit an einer Nähmaschine Flüchtling (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © M. Staudt/grafikfoto.de

Integration von Flüchtlingen

Integration gelingt im Wesentlichen über zweierlei: den Erwerb der deutschen Sprache und den Einstieg in unseren Arbeitsmarkt.

Um die in Schleswig-Holstein lebenden geflüchteten Menschen in Ausbildung oder Arbeit zu bringen, stehen im Land eine Reihe von Fördermaßnahmen zur Verfügung. Das Willkommensportal bietet einen Überblick über die Angebote, rechtlichen Grundlagen und Beratungsmöglichkeiten zu Arbeit und Ausbildung.

Willkomensportal - FAQ Arbeit und Ausbildung

Der Fachkräftebedarf der Zukunft

Die zentrale Herausforderung der Zukunft in Schleswig-Holstein wird die Sicherung des Fachkräftebedarfs sein. 2010 war in Schleswig-Holstein das Jahr der Trendwende: Erstmals war die Altersgruppe der 15- bis unter 20-jährigen, die potenziell in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt nachrücken, kleiner als die Altersgruppe der 60- bis unter 65-jährigen, die den Arbeitsmarkt potenziell verlassen.

Heute ist diese Nachwuchslücke noch gering, doch in den nächsten Jahren wird sie bedingt durch den demographischen Wandel spürbar größer werden und diese Entwicklung wird an Dynamik deutlich gewinnen. In Zahlen ausgedrückt: Bis zum Jahr 2030 könnte in Schleswig-Holstein eine Lücke von knapp 100.000 Fachkräften am Arbeitsmarkt entstehen. Es werden gut 12.000 Personen mit hoher Qualifikation fehlen und sogar 85.000 mit mittlerer Qualifikation, also Menschen, die über eine berufliche Ausbildung verfügen. Schon heute zeigt sich in einigen Branchen, dass nicht mehr genügend Fachkräfte gefunden werden.

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Arbeitsrecht

Das Arbeitsrecht regelt das Rechtsverhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern.

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Tarifrecht

Diese Seite wendet sich insbesondere an Angehörige des Öffentlichen Dienstes in Schleswig-Holstein (Beamtinnen und Beamte, Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger sowie Tarifbeschäftigte)

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Arbeiten in der Grenzregion

Grenzpendeln ist populär - die Zahl der so genannten Grenzpendler hat rasant zugenommen. Zur Zeit fahren rund 13.000 Deutsche täglich - oder auch tageweise geblockt - aus Schleswig-Holstein zur Arbeit nach Dänemark.

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Mindestlohn

Die Einführung des Mindestlohns dient dazu, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor "Dumping-Löhnen" zu schützen.

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Mobile Beschäftigte aus der EU

Informationen und weiterführende Links zu Beratungsbedarfen für mobile Arbeitskräfte innerhalb der EU.

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Tarifregister

Im Tarifregister werden Tarifverträge registriert, die im Land Schleswig-Holstein gültig sind.

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Tariftreue im ÖPNV

Das Tariftreue- und Vergabegesetz (TTG) gilt auch im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs.

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Weitere Informationen

pdf-Dokument der Broschüre "Fördergrundsätze Landesprogramm Arbeit"

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Die Wirtschaft in Schleswig-Holstein ist robust, der Arbeitsmarkt stabil. Dennoch gibt es auch hier im Land Menschen, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind.

Berufliche Weiterbildung ist jeder Bildungsvorgang, der eine vorhandene berufliche Vorbildung im Unternehmenskontext vertieft oder erweitert.

Fachkräfte werden in vielen Branchen schon heute gesucht. Künftig wird sich die Situation noch verschärfen, wird nicht aktiv gegengesteuert. Dazu wurde die Fachkräfteinitiative "Zukunft im Norden" gegründet.