Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Piwik. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Westküsteninitiative -
Stärken gezielt ausbauen

© M. Ruff / grafikfoto.de

Zahlen & Fakten

Luftbild Leuchtturm Westerhever Sand Luftbild Leuchtturm Westerhever Sand (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Das Weltnaturerbe Wattenmeer bei Eiderstedt © T. Eisenkrätzer / grafikfoto.de

Die Westküste auf einen Blick

Die Westküste – mit den Kreisen Nordfriesland, Dithmarschen und Steinburg – hat eine Fläche von 4.567 km² (das sind 28,9 Prozent der Fläche von Schleswig-Holstein) und zählt über 425.300 Einwohner (das sind 15,1 Prozent der Einwohnerschaft des Landes).

Die Einwohnerdichte beträgt 93,1 Einwohner/km² und liegt damit knapp über der Hälfte des Wertes für Schleswig-Holstein insgesamt (178,1 Einwohner/km²). Wie viele Schafe derzeit an der Westküste leben, ist nicht bekannt…

Im Jahr 2013 waren an der Westküste 13.706 Betriebe ansässig (also 17,7 Prozent der schleswig-holsteinischen Betriebe), von denen 81,7 Prozent unter 10 Beschäftigte hatten. 48 Betriebe hatten über 250 Beschäftigte. 129.430 Menschen waren an der Westküste Mitte 2014 sozialversicherungspflichtig beschäftigt (das sind 14,3 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Schleswig-Holstein).

Im Vergleich zum schleswig-holsteinischen Durchschnitt sind die Branchen Land- und Fortwirtschaft, Energie und Umwelt sowie das Gastgewerbe überrepräsentiert. Unterrepräsentiert sind das verarbeitende Gewerbe sowie die wirtschaftsnahen Dienstleistungen.

Quelle: Regionale Kooperation A23/B5, Fact Book 2014, S. 14 ff

Die Verkehrsinfrastruktur

Die A 23 mit der Weiterführung als B 5 durch den nördlichen Teil des Kreises Dithmarschen sowie den Kreis Nordfriesland bis an die Landesgrenze zu Dänemark stellt eine leistungsfähige überregionale Wegeverbindung dar. Als Haupterschließungsachse für die Westküstenregion kommt ihr auch im Hinblick auf die Entwicklungen im Europäischen Binnenmarkt besondere Bedeutung zu. Um den künftigen Anforderungen gewachsen zu sein, wird diese "Westküstenachse" stetig verbessert.

Hierzu gehören folgende Maßnahmen:

  • der im März 2006 begonnene Ausbau der B 5 zur A 23 im Bereich Itzehoe ("Lückenschluss"), der 2016 fertiggestellt werden soll,
  • der dreispurige Ausbau der B 5 zwischen Itzehoe und Wilster-West, bei dem nach der Fertigstellung des ersten Abschnittes das Planfeststellungsverfahren für den zweiten Bauabschnitt läuft,
  • der dreispurige Ausbau der B 5 zwischen Tönning und Husum (Entwurfsplanung), bei der sich der erste von vier Teilabschnitten derzeit in der Planfeststellung befindet und
  • der Neubau der Ortsumgehung Hattstedt–Bredstedt im Zuge der B 5, bei dem derzeit für den beklagten Planfeststellungsbeschluss ein Planänderungsverfahren vorbereitet wird.

Ein zentrales Verkehrsprojekt der Landesregierung Schleswig-Holstein ist darüber hinaus der Weiterbau der A 20. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier:

Ausbau der A 20

Bahnhofsschild Westerland / Sylt Bahnhof Westerland auf Sylt (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © W. Diederich / grafikfoto.de

Ausbau der Schieneninfrastruktur

Um die Westküste besser an den Fernverkehr anzuschließen, strebt das Land den vollständigen zweigleisigen Ausbau und die Elektrifizierung der Marschbahnlinie von Hamburg bis Westerland auf Sylt an.

In diesen zweigleisigen elektrifizierten Ausbau soll auch die in Wilster abzweigende Bahnstrecke nach Brunsbüttel einbezogen werden, um den Industriestandort Brunsbüttel und den dortigen Seehafen besser anzubinden.

Hierzu ist auch die Ertüchtigung des dortigen Güterbahnhofs notwendig. Die Landesregierung hat den Ausbau der Strecke Wilster–Brunsbüttel deshalb zum Bundesverkehrswegeplan 2015 angemeldet.

Sanierung und Ausbau des NOK

Die Landesregierung hat sich beim Bund mit Nachdruck für die Realisierung der notwendigen Sanierungs- und Ausbaumaßnahmen am Nord-Ostsee-Kanal eingesetzt. Für den Bau der fünften Schleusenkammer in Brunsbüttel sind die Mittel vom Haushaltsausschuss des Bundestages zugesichert und die ersten Baumaßnahmen bereits begonnen worden.

Für den Ausbau des Kanalengpasses der Oststrecke zwischen Königsförde und Kiel-Holtenau ist der Planfeststellungsbeschluss ergangen. Bauvorbereitende Maßnahmen haben im Frühjahr 2015 begonnen. Die komplette Erweiterung dieses Kanalabschnittes ist für den Zeitraum von 2016/17 bis 2024 geplant. Sie beinhaltet auch den Neubau der Levensauer Hochbrücke.