Landesportal Schleswig-Holstein

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Flüchtlinge in Schleswig-Holstein

© Hans Kohrt

Gesundheit

Medizinische Leistungen für Geflüchtete

Geflüchtete erhalten ärztliche bzw. medizinische Leistungen. Dafür bestehen unterschiedliche Regelungen. Der Umfang der Leistungen, für die die Kosten übernommen werden, kann je nach ausländerrechtlichem Status unterschiedlich sein.

Asylsuchende haben einen Anspruch auf bestimmte Gesundheitsleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG). Danach werden die Kosten für alle amtlich empfohlenen Schutzimpfungen für die medizinisch gebotenen Vorsorgeuntersuchungen und Leistungen für werdende Mütter und Wöchnerinnen ohne Einschränkungen übernommen.

Darüber hinaus wird gemäß § 4 Abs. 1 AsylbLG eine Grundversorgung bei akuten Erkrankungen und Schmerzzuständen einschließlich Arznei- und Verbandsmitteln sowie weiterer Maßnahmen gewährt. Zahnersatz ist – außer in besonderen, aus medizinischen Gründen unaufschiebbaren, Einzelfällen – ausgeschlossen. Weitere gesundheitsbezogene Leistungen können darüber hinaus gewährt werden, wenn sie "zur Sicherung der Gesundheit unerlässlich" sind (§ 6 Abs. 2 AsylbLG).

Elektronische Gesundheitskarte (eGK)

Leistungsberechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten die elektronische Gesundheitskarte (eGK) nach der Zuweisung in die betreuende Kommune. Eine eGK erhält also nicht, wer (noch) in einer Erstaufnahmeeinrichtung des Landes untergebracht ist.

Mehr zur elektronischen Gesundheitskarte lesen Sie hier:

Gesundheitskarte für Asylbewerberinnen und Asylbewerber

Hilfen für die Kommunikation zwischen Ärzten und Geflüchteten

Die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein (KVSH) hat hilfreiche Informationen und Dokumente bereitgestellt, wie z. B. Links auf Anamnesebögen in unterschiedlichen Sprachen.

Arztpraxen in Schleswig-Holstein können dort auf ein kostenfreies Dolmetscher-Angebot des ife Gesundheits-AG/Telearzt-Zentrums zurückgreifen für Arabisch, Kurdisch, Türkisch und Russisch.

Ärzte können zudem kostenfrei einen Dolmetscher durch eine Videolösung hinzuschalten. Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Seite der KVSH.

Informationen der KVSH

Fremdsprachige Gesundheitsinformationen

Hier finden Sie einen Überblick über fremdsprachige Informationen, die man herunterladen kann. Angebote gibt es zu folgenden Themen:

Kinder- und Jugendgesundheit

Kinder- und Jugendgesundheit

Impfen, Infektionsschutz, HIV-Übertragung, Aids-Gefahr

Impfen, Infektionsschutz, HIV-Übertragung und Aids-Gefahr

Antibiotika und Medikamente einnehmen, Erste-Hilfe-Online Schulung

Antibiotika und Medikamente sicher einnehmen, Erste-Hilfe Online Schulung

Vergiftungen vermeiden

Vergiftungen vermeiden

Herzkrankheiten, Diabetes, Zeckenbisse, Kreuzschmerz, Depression

Informationen zu Herzerkrankungen, Diabetes, Zeckenbissen, Kreuzschmerzen, Depressionen

Trauma

Traumata

Badeunfälle vermeiden

Baderegeln (in viele Sprachen übersetzt)

Ratgeber Gesundheit für Asylsuchende in Deutschland

Der Ratgeber des Bundesgesundheitsministeriums informiert Asylsuchende in Deutsch, Englisch, Arabisch, Kurdisch, Farsi, Dari und Paschtu über die Grundzüge unserer Gesundheitsversorgung und das Verhalten bei Erkrankung. Er enthält Hinweise zum Schutz der eigenen Gesundheit sowie zur notwendigen und verpflichtenden Erstuntersuchung nach der Ankunft in Deutschland. Gleichzeitig dient er Behörden und medizinischem Personal vor Ort als Hilfestellung und enthält einen mehrsprachigen, herausnehmbaren Impfausweis.

Ratgeber Gesundheit für Asylsuchende in Deutschland

Diese Informationen in anderen Sprachen

Informationen auf Englisch, Arabisch, Farsi, Kurdisch, Russisch und Tigrinya