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Impfen - Schützen Sie sich, Ihre Liebsten und Ihre Nächsten

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An den rechtzeitigen Grippeschutz denken!

In Schleswig-Holstein sind erste Grippefälle aufgetreten.

Eine dunkelhaarige blasse junge Frau im weißen Pullover schläft auf einem Sofa ©Monks - Ärzte im Netz GmbH


KIEL. Schleswig-Holsteins Gesundheitsministerin Kristin Alheit erinnert (30.9.16) an den rechtzeitigen Grippeschutz: „Wer sich jetzt gegen Grippe impfen lässt, schützt sich und andere! Nutzen Sie das Impfangebot, das in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, einen Termin mit der Hausärztin oder dem Hausarzt zu vereinbaren. Je mehr Menschen sich impfen lassen, desto eher kann eine Ausbreitung der Erkrankung eingedämmt werden. Damit können auch diejenigen geschützt werden, die selbst keine Impfung erhalten können, wie beispielsweiser Säuglinge bis zu einem Alter von 6 Monaten.

In Schleswig-Holstein gibt es bereits vereinzelte Nachweise von Influenza-Viren. (Informationen über die aktuelle Situation in Schleswig-Holstein sind fortlaufend im Internet unter www.uni-kiel.de/infmed/ifsg/ unter der Rubrik "FLUSH" erhältlich.) Die saisonalen Impfstoffe schützen vor den zu erwartenden zirkulierenden Influenza-Viren A(H1N1), A (H3N2) und B.

Die ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut empfiehlt die Impfung insbesondere für bestimmte Personengruppen, die ein besonderes Risiko für schwere Krankheitsverläufe haben:

  • Alle Personen ab 60 Jahre
  • unabhängig vom Lebensalter alle Personen (Kinder, Jugendliche und Erwachsene) mit Grunderkrankungen wie Erkrankungen der Atmungsorgane, Herz- Kreislauferkrankungen, Lebererkrankungen, Nierenerkrankungen, Diabetes mellitus, Immundefekten, chronischen neurologischen Krankheiten und HIV-Infektion.
  • Schwangere ab dem 2. Trimenon (4. Schwangerschaftsmonat)
  • Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen
  • Alle diejenigen, die Kontakt mit vielen Menschen haben (z.B. in Einrichtungen mit hohem Publikumsverkehr)
  • Alle diejenigen, die als mögliche Infektionsquelle für von ihnen betreute ungeimpfte Risikopersonen fungieren können
  • Medizinisches Personal und Personal in Alten- und Pflegeheimen, da dieses Personal einerseits selbst exponiert wird und geschützt werden muss und andererseits als Überträger für die Patienten in Frage kommt.

In jeder Saison ist auch eine Betroffenheit von Kindern und Jugendlichen zu beobachten, da sich die Influenza in Gemeinschaftseinrichtungen leicht ausbreiten kann. Eine Impfung ist daher für Kinder und Jugendliche generell sinnvoll. Die Schwere der Erkrankung ist nicht vorhersehbar. Auch Nicht-Risikopersonen können grundsätzlich schwer an einer Influenza erkranken.

Weitere Informationen:

Info-Flyer zu Influenza:
http://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Impfen/Service/Broschueren/Info-Flyer-Grippe.pdf?__blob=publicationFile&v=6

Erregersteckbrief zu Influenza
http://www.schleswigholstein.de/DE/Schwerpunkte/Impfen/ImpfenAZ/_documents/Steckbrief_Influenza.html

Impfempfehlungen für alle Alters- und Zielgruppen
http://www.schleswigholstein.de/DE/Schwerpunkte/Impfen/Impfempfehlungen/Impfempfehlungen_node.html

Info der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:
www.impfen-info.de/grippe/

Quelle: Pressetext Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein (Autor: Christian Kohl)