Landesportal Schleswig-Holstein

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Digitale Agenda
für Schleswig-Holstein

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Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie

Das MWAVT wird neben den Themen Wirtschaftsförderung, der Beratung und Vernetzung von Unternehmen und Betrieben sowie dem Wandel der Arbeitswelt auch weitere Handlungsfelder angehen. Diese sind: Vernetzte Mobilität, Tourismus und Verbraucherschutz.

Zeichnung einer Platine: im Mittelpunkt befindet sich eine Skizze eines LKW, miteinander vernetzt darum befinden sich weitere Skizzen, beispielsweise ein Schraubenschlüssel, Zahnräder und ein Smartphone VII_MWAVT_1280 (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © j-mel / fotolia.de

Verbraucherinnen und Verbraucher schließen, oftmals unfreiwillig, mit einem Tastenklick im Internet Verträge durch ihre Einwilligung zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) ab oder bezahlen online. Souveräne Verbraucherinnen und Verbraucher müssen digitalen Produkten und Dienstleistungen vertrauen können. Ein hoher Datenschutz (privacy by design) und datenschutzfreundliche Voreinstellungen (privacy by default) sind dafür Grundvoraussetzungen.

Vernetzte Mobilität oder die Planung von Verkehrsinfrastrukturen gewinnen an Bedeutung. Busse, Bahn und Autos lassen sich durch digitale Techniken intelligent vernetzen. Staus werden vermieden, Infrastruktur besser geplant und überwacht und das Reisen einfacher.

Der Tourismus spielt eine wichtige wirtschaftliche Rolle in unserem Land. Schleswig-Holstein ist ein Reiseland, das jährlich von Urlauberinnen und Urlaubern aufgrund seiner Lage zwischen Nord- und Ostsee besucht wird. Marketing, Vernetzung und auch die Präsentation von Urlaubsorten innerhalb des Tourismus-Bereiches unterliegen durch die Digitalisierung einem Wandel. Um im Wettbewerb mit anderen Urlaubsregionen weiterhin bestehen zu können, müssen Museen, Badeorte und andere Tourismusbetriebe in Schleswig-Holstein entsprechende Dienstleistungen anbieten.

Mit diesen Politikfeldern wollen wir uns als Landesregierung in den kommenden Jahren befassen

alle öffnen

Vernetze Mobilität fördern

Verkehrswirtschaftliche Herausforderungen werden zukünftig unter anderem durch digitale Verkehrstelematik besser zu bewältigen sein.

Auf "Straßen-SH" können sich Bürgerinnen und Bürger bereits heute über aktuelle Verkehrslagen, Baustellen und Staus in Echtzeit informieren. Dieses Angebot wird stetig erweitert und soll Teil einer modernen "Infodatenbank Straße" mit Anbindung an das Landesgeodatenportal werden.

Das MWAVT strebt kurzfristig an, neue Vertriebswege ("Nah.SH-App") zu erschließen und sich insbesondere mit der Buchungsfunktion auf einer digitalen Plattform, unter Einbeziehung des E-Ticketings mit Best-Price-System und der Weiterentwicklung des SH-Tarifs, zu befassen. Ziel ist eine geschlossene Service- und Reisekette aus Informieren – Buchen – Bezahlen – Fahren.

Tourismus stärken

Die Digitalisierung spielt im Tourismus eine bedeutende Rolle. Sie nimmt Einfluss auf die gesamte Servicekette, eröffnet eine Vielzahl an Marketing- und Vertriebsoptionen und ist weit mehr, als ein gelungener Internetauftritt.

Untersuchungen zeigen, dass sich die Nutzung des Internets bei der Reiseinformation und -buchung künftig noch deutlich erhöhen wird. Vor diesem Hintergrund muss es das vorrangige Ziel sein, die Anwendung und Nutzung digitaler Medien durch Tourismusakteure zu professionalisieren.

Zu den Handlungsfeldern gehören u. a. die Selbstdarstellung im Internet, das Marketing, der Vertrieb, die Nutzung der Sozialen Medien und der Umgang mit Bewertungsportalen. Ob es über die am Markt vorhandenen Beratungs- und Schulungsangebote hinaus einen Bedarf gibt, muss geprüft werden.

Verbraucherschutz ausbauen

Aufgeklärte und ihrer Rechte bewusste Verbraucherinnen und Verbraucher, mehr Rechtssicherheit bei Geschäften im Internet und Schutz persönlicher Daten sind Ziele der Landesregierung. Aber auch mehr Transparenz bei technischen Methoden zur Preisgestaltung oder gesetzliche Mindestanforderungen für Vergleichswebsites, etwa bei der Transparenz der Portalfinanzierung und ihren wirtschaftlichen Verflechtungen, werden angestrebt.

Die Herausforderungen im digitalen Verbraucherschutz sind eine verbesserte Rechtsdurchsetzung und der Vollzug mit entsprechender technischer und personeller Ausstattung.

Beim Verbraucherschutz im Netz gilt es, Verbraucherberatung und die Stärkung der Verbraucherrechte auszubauen sowie Ungleichgewichten zwischen Angebots- und Nachfrageseite entgegenzuwirken.

Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein wird in Zusammenarbeit mit der Landesregierung bis Mitte 2018 ein Konzept zur Digitalisierung der Infrastruktur und Reichweitensicherung sowie -erhöhung der Verbraucherdatenberatung vorlegen.

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