Landesportal Schleswig-Holstein

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Digitale Agenda
für Schleswig-Holstein

© ninog / Fotolia

Duale Ausbildung

Fachkräfte von Morgen ausbilden.

In allen 329 dualen Ausbildungsberufen und an allen beteiligten Lernorten muss die Digitalisierung selbstverständlicher Teil werden, denn die Digitalisierung wandelt die einzelnen Berufsbilder grundlegend. Fachkräfte in Schleswig-Holstein müssen nachhaltig auf das Arbeiten in einer digitalen Welt vorbereitet werden.

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Medienkompetenz als Querschnittsdimension für alle Ausbildungsberufe einführen

Bei der Vorbereitung von Fachkräften in Schleswig-Holstein auf die sich wandelnden Berufsbilder werden wir die fundamentalen Ideen der Digitalisierung, wie Methoden, Denkweisen und Prinzipien als Bildungsaspekte einer hohen Bedeutung beimessen, um von einer praktischen „Bedienkompetenz“ zu einer reflektierten Betrachtung der Digitalisierung als Bildungsschwerpunkt zu gelangen (Beurteilungskompetenz).

Gremium zur Weiterentwicklung der dualen Ausbildung im Ausschuss für Berufsbildung einrichten

Um das Land weiter voranzubringen, ist der Aufbau eines Gremiums zur Weiterentwicklung der dualen Ausbildung, wie zum Beispiel ein Unterarbeitskreis des Landesausschusses für Berufsbildung Schleswig-Holstein, erforderlich. Dieser Arbeitskreis sollte sich mit allen Fragen zur Bedeutung der Digitalisierung im Bereich der dualen Ausbildung befassen.

Kooperation der Lernorte zur Stärkung des ländlichen Raumes fördern

Die Kooperation der Lernorte ist auch bezüglich einer digitalisierten Arbeitswelt zu intensivieren. So entstehen neue Möglichkeiten für Lebenslanges Lernen. Virtuelle landesweite Angebote an berufsbildenden Schulen, zum Beispiel in Form von E-Learning, befördern zudem die Unterrichtsqualität im ländlichen Raum.

Berufsbildende Schulen zu Innovationszentren und digitalen Kernorten ausbauen

Lernorte müssen auch bezüglich einer digitalisierten Arbeitswelt stärker kooperieren. Berufsbildende Schulen können langfristig dabei zu Innovationszentren und Kernorten ausgebaut werden, die allen Akteuren aus der umliegenden Region offen stehen. Diese müssen in der Lage sein, Weiterbildungen zur Digitalisierung auf hohem Niveau anzubieten. Die erforderlichen Ausstattungsinvestitionen werden prioritär gefördert (siehe auch Kap. 9, MJKE).