Landesportal Schleswig-Holstein

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Breitbandstrategie

© hansenn / fotolia.com

Förderung und Finanzierung

Beratung – Förderung – Darlehen

Das Land Schleswig-Holstein fördert und unterstützt den Breitbandausbau mit Glasfasertechnologie auf vielfältige Weise.

Förderung durch das Land Schleswig-Holstein

In der laufenden Förderperiode 2014–2020 steht dem Land ein Fördervolumen von ca. 50 Mio. Euro zur Verfügung. Dieses setzt sich zusammen aus Mitteln

  • der Gemeinschaftsaufgabe der Länder und des Bundes zur "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK),
  • sowie des Europäischen Fonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER)
  • und der Gemeinschaftsaufgabe zur "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW).

Zwei Wegweiser: Richtung Förderung und Zentrum © Timo Klostermeier / pixelio.de

Darüber hinaus hat das Land Schleswig-Holstein ein "Sondervermögen Breitband" in Höhe von 14 Mio. Euro eingerichtet. Diese landeseigenen zweckgebundenen Mittel werden zur Kofinanzierung des Bundesförderprogrammes oder ELER-Mittel, zur Zinssubventionierung von Breitbandkrediten und sonstige Maßnahmen verwendet.

Hinzu kommt der Landesanteil aus den Erlösen aus der Versteigerung der Frequenzen der sog. Digitalen Dividende II in Höhe von rund 21 Mio. Euro.

Insgesamt stehen der Landesregierung Schleswig-Holstein bis 2020 Gesamtfördermittel in Höhe von rund 71 Mio. Euro zur Verfügung.

Zuständig in Schleswig-Holstein

Die Förderung wird im Schwerpunkt über das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) in Flintbek zentral abgewickelt:

Link zur Abteilung 8 des LLUR

Die wesentlichen Aufgaben des LLUR sind:

  • Beratung und Koordinierung
  • Antragsbearbeitung sowie Bewilligung und Durchführung des Förderverfahrens
  • Verwendungsnachweisprüfungen und Auszahlungen

Weitere Informationen zur Förderung der Breitbandinfrastruktur

Zinsgünstige Darlehen – IB.SH

Eine wichtige Rolle bei der Finanzierung des Breitbandausbaus in Schleswig-Holstein spielt die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH), welche mit einem klaren Fokus auf den Breitbandausbau agiert. Diese Förderbank stellt den Breitbandakteuren ein Zinssubventionierungsprogramm zur Verfügung. Die Projektträger, welche sich anfangs auf kommunale Träger beschränkten, erhalten auf das von der Investitionsbank bereitgestellte Darlehen eine Zinsvergünstigung in den ersten fünf Jahren der Darlehenslaufzeit in Höhe von 1,5 Prozentpunkten, zudem wird die Tilgung in den ersten 5 Jahren ausgesetzt. Mit dieser Förderung soll die schwierige Anlaufphase abgefedert werden.

Die IB.SH arbeitet in enger Abstimmung mit dem Land sowie mit dem Breitband-Kompetenzzentrum Schleswig-Holstein (BKZSH) zusammen und entwickelt so das Finanzierungsinstrumentarium ständig weiter. Die IB.SH betreut nicht nur die Projektträger, sondern auch die Hausbanken.

Darüber hinaus unterstützt die IB.SH das Land in weiteren Bereichen bei der Umsetzung der Breitbandstrategie:

  • Durchführung von Banken-Workshops, um die Hausbanken über die Rahmenbedingungen des Breitbandmarktes zu informieren,
  • Ausbau des bestehenden ÖPP-Kompetenzzentrums der IB.SH zu einem Infrastruktur-Kompetenzzentrum, dass sich auch mit der Beratung von Breitbandprojekten befasst,
  • Unterstützung des Landes gegenüber der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sowie dem Bund bei der Weiterentwicklung der KfW-Finanzierung im Breitbandbereich.

Eine junge Junge Dame am Telefon © Tim Rechmann / pixelio.de

Beratung und Betreuung

Das Breitband-Kompetenzzentraum Schleswig-Holstein (BKZSH) ist eine gemeinschaftliche Einrichtung der Kommunalen Landesverbände. Es dient als zentrale Beratungs- und Koordinierungsstelle des Landes, der Kommunen und der kommunalen Gebietskörperschaften des Landes.

Seine Hauptaufgabe sieht das BKZSH in der umfassenden Beratung, Begleitung und Unterstützung der Akteure in Schleswig-Holstein, die den Ausbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes vorantreiben und dazu beitragen, dass Schleswig-Holstein mit schnellstem Breitband versorgt wird, um den technologischen Anforderungen an das Internet von morgen zu genügen und zugleich den Wirtschaftsstandort und die Attraktivität des ländlichen Raumes massiv aufzuwerten. Darüber hinaus erstellt das BKZSH landesweite Übersichten zum Ausbau, stellt Daten- und Planungsgrundlagen bereit (Breitband-Informationssystem Schleswig-Holstein – BISH), arbeitet am Aufbau einer landesweiten Baustellendatenbank und organisiert Informations- und Schulungsveranstaltungen.

Die wesentlichen Ziele und Aufgaben sind:

  • Information und Beratung der Akteure zur Verfügbarkeit des Breitbandnetzes
  • Aufzeigen der Wege und Möglichkeiten zur Planung eines NGA Netzes (Next Generation Access) als Breitbandnetz der nächsten Generation
  • Begleitung der Schritte auf dem Weg vom Ausbau bis zum Betrieb.