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Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

Portraitfoto Dr. Heiner Garg
Dr. Heiner Garg

Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

© photographee.eu / fotolia.de

Mehr Geld für Familienzentren

Datum 08.12.2017

Die Familienzentren sollen für die Zukunft fit gemacht werden. Dafür erhalten sie im kommenden Jahr mehr Geld.

Eine Gruppe Kinder beim Tauziehen Kinder beim Tauziehen (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Gezielte Förderung von kleinen Kindern ist ein entscheidender Impuls für einen erfolgreichen Lebensweg. © M. Staudt / grafikfoto.de

Krippe, Krabbelgruppe, Elterncafé, Soziale Dienste, Kindergarten, Tagespflege - und das alles unter einem Dach. Dafür stehen in Schleswig-Holstein die Familienzentren. Um ihre Arbeit zu verbessern treffen sich die Koordinatoren der Familienzentren an der Fachhochschule Kiel zum ersten Fachtag "Familienzentren in Schleswig-Holstein gestalten". Wissenschaftler der Fachhochschule hatten im vergangenen Jahr die Arbeit der Einrichtungen ausgewertet. Die nun vorliegenden Ergebnisse sollen dabei helfen, die Familienzentren weiterzuentwickeln.

Mehr Qualität für die Kitas

"Notwendige Unterstützung für Familien muss dort ankommen, wo Familien sind. Genau dazu tragen Familienzentren bei", sagte Sozialminister Dr. Heiner Garg zum Auftakt der Fachtagung. Die Landesregierung werde daher die Familienzentren im Rahmen der Kita-Qualitätsoffensive weiter stärken. Eine frühzeitige gezielte Förderung für Kinder könne ein entscheidender Impuls für einen erfolgreichen Bildungs- und Lebensweg sein, sagte der Minister. Daher habe die Landesregierung bereits für 2018 vorgesehen, die Fördersumme für die Familienzentren von derzeit 2,5 auf 3,5 Millionen Euro zu erhöhen. Die Erhöhung sei Teil der Qualitätsoffensive in den Kitas. Neben bestehenden Einrichtungen sollen zukünftig auch neue beziehungsweise weitere Familienzentren gefördert werden können, betonte Garg.

Bedarfsgerecht fördern

Die Förderung des Landes für den Aufbau und die Weiterentwicklung von Familienzentren orientiert sich am Bedarf der Kommunen. Von der im Jahr 2014 eingeführten Förderung profitieren mehr als 100 Familienzentren, meist in Form der Finanzierung einer halben Koordinationsstelle pro Familienzentrum.