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Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

Portraitfoto Dr. Heiner Garg
Dr. Heiner Garg

Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

© Kurhahn / fotolia.de

Wohnen im Alter

Datum 30.11.2017

Sozialminister Dr. Heiner Garg hat den Fachtag "Landlust oder Landfrust?!" eröffnet. Im Fokus stehen Wohnen und Älterwerden auf dem Land.

Je älter ein Mensch wird desto, wichtiger ist es, dass die Fragen über das würdevolle Altern schon gestellt und beantwortet wurden. Sozialminister Dr. Heiner Garg hat dazu den Fachtag "Landlust oder Landfrust?! Lebenslanges Wohnen – vernetzt im Quartier – auch mit Pflege- und Unterstützungsbedarf" in Flintbek eröffnet. "Die Fachtagung beschäftigt sich mit den Zukunftsfragen, wie die unterschiedlichen Akteure Zukunft gestalten und welche Rolle hierbei die Technik spielen kann. Das sind Fragen, für die wir gemeinsam Antworten finden müssen," sagte Garg.

Fragen und Vielfalt

Konkret geht es unter anderem um die Rolle der Technik beim Älterwerden, beispielsweise Roboter die bei der Pflege unterstützen. Aber auch die spezifischen Bedürfnisse von Menschen mit Demenz oder die Entwicklung des Wohnungsmarktes in den ländlichen Regionen stehen auf dem Programm. In den eigenen vier Wänden zu bleiben, ist für viele Senioren der bevorzugte Weg. Garg betonte, dass es keinen Sinn mache unterschiedliche Arten der Versorgung gegeneinander auszuspielen: "Die Sichtweise "zu Hause ist immer besser und eine stationäre Wohnform ist per se schlecht" greift zu kurz. Wir brauchen die Vielfalt von Unterstützungs- und Wohnformen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels mehr denn je."

Zum Weiterlesen

link Pflege - Rat und Hilfe

link Pflegestützpunkte

link KIWA

Angebote aufzeigen

Ein Anbieter, der die Vielzahl von Wohn-, Pflege- und Betreuungsmöglichkeiten landesweit bündelt und darüber informiert, ist die Koordinationsstelle für innovative Wohn- und Pflegeformen im Alter (KIWA). Sie ist Ansprechpartner für alle, die sich rund um das Thema informieren wollen. Das können Kommunen, Wohnraumanbieter, Betreuungs- und Pflegedienstleister aber natürlich auch ältere Menschen und deren Angehörige sein. Zur langfristigen Sicherung der wertvollen Arbeit der KIWA, überreichte Garg einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 500.000 Euro.

Kostenfreie Pflegeberatung

Daneben haben die Pflegestützpunkte Schleswig-Holstein mit ihrer unabhängigen, kostenfreien und wohnortnahen Beratung die gesamte Bandbreite der Pflege im Blick. Dazu wurde letzte Woche der 14. Pflegestützpunkt des Landes in Itzehoe eingeweiht. Aber auch im Internet bieten die Seiten der Pflegestützpunkte viele nützliche Informationen. "Auch für Ältere wird die Nutzung digitaler Technologien immer selbstverständlicher und immer mehr ältere Menschen informieren sich auch vorausschauend, um ihr Leben im Alter zu gestalten. Wir haben die sich wandelnden Bedarfe der Nutzerinnen und Nutzer berücksichtigt und unser Informationsportal „Pflege – Rat und Hilfe“ neu aufgestellt," sagte der Sozialminister.

Zum Internetportal "Pflege - Rat und Hilfe":