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Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

Portraitfoto Dr. Heiner Garg
Dr. Heiner Garg

Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

© Eric / fotolia.de

Alter gemeinsam gestalten

Datum 22.11.2017

Staatssekretär Dr. Matthias Badenhop hat den neuen Pflegestützpunkt für den Kreis Steinburg in Itzehoe eröffnet.

Zwei Männer und zwei Frauen halten ein Schild hoch. Eröffnung des Pflegestützpunktes im Kreis Steinburg mit (v.l.n.r.) Landrat Torsten Wendt, Pflegestützpunktmitarbeiterinnen Anja Horstmann und Ulrike Neumann, Staatssekretär Dr. Matthias Badenhop (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Eröffnung des Pflegestützpunktes im Kreis Steinburg mit (v.l.n.r.) Landrat Torsten Wendt, Pflegestützpunktmitarbeiterinnen Anja Horstmann und Ulrike Neumann, Staatssekretär Dr. Matthias Badenhop © Britta Glatki

Im echten Norden leben die glücklichsten Menschen - und auch die ältesten. 2025 wird jeder vierte Schleswig-Holsteiner älter als 65 Jahre sein. Der demografische Wandel macht sich besonders in den ländlichen Gebieten bemerkbar. So auch im Kreis Steinburg. Hier wird das Durchschnittsalter bis 2025 um etwa fünf Jahre ansteigen. Damit ältere und pflegebedürftige Einwohner so lang wie möglich ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden führen können, werden sie von nun an vom Pflegestützpunkt des Kreises unterstützt. Staatssekretär Dr. Matthias Badenhop hat diesen im Ärzte- und Dienstleistungszentrum am Klinikum Itzehoe eröffnet.

Selbstständigkeit fördern

"Viele ältere und pflegebedürftige Menschen wollen so weit wie möglich selbstbestimmt und selbstverantwortet leben", erklärte Staatssekretär Dr. Matthias Badenhop während der Eröffnungsfeier. Damit das gelinge, müssen Betroffene bestehende Möglichkeiten und Alternativen kennen. "Die Pflegestützpunkte leisten dabei einen wichtigen Beitrag, eine wohnortnahe, kompetente und unabhängige Beratung für die Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen. Im Hinblick auf den demografischen Wandel wird diese Angebot zunehmend an Bedeutung gewinnen. Mein Dank gilt allen Beteiligten für das Engagement", sagte Badenhop.

Beratung für alle

Zwei Mitarbeiterinnen informieren und beraten kostenlos im neuen Pflegestützpunkt betagte und pflegebedürftige Menschen, Angehörige sowie alle interessierten Bürger rund um die Themen Leben und Wohnen im Alter. Auch Fragen in Bezug auf Pflege und Betreuung werden hier beantwortet. Die psychosoziale Beratung von Menschen in einer schwierigen Lebenssituation und die Unterstützung von Ehrenämtlern stehen ebenfalls auf der Agenda der Einrichtung.

Eine Institution im echten Norden

Der Pflegestützpunkt im Kreis Steinburg ist der 14. im echten Norden. So wurden bereits unter anderem in Husum, Bad Bramstedt, Niebüll und Mölln Stützpunkte eröffnet. Die Einrichtungen werden in gemeinsamer Trägerschaft von Kranken- und Pflegekassen und dem jeweiligen Kreis oder der kreisfreien Stadt aufgebaut. Die Finanzierung erfolgt zu je einem Drittel durch die Kassen, die jeweilige Kommune und als freiwillige Leistung durch das Land.