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Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

Portraitfoto Dr. Heiner Garg
Dr. Heiner Garg

Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

© nadezhda1906 / fotolia.de

Keine Chance für ansteckende Krankheiten

Datum 07.08.2017

Vor dem Kita-Eintritt sollen Eltern mit dem Kinderarzt den Impfstatus ihrer Kinder checken.

Kind bei einer Impfung Kind bei einer Impfung (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Impfungen schützen wirkungsvoll und jahrelang die Gesundheit. © dpa

Ende Juli wurde auf Bundesebene das Infektionsschutzgesetz geändert. Seitdem sind Kita-Leitungen verpflichtet, das Gesundheitsamt zu informieren, wenn Eltern keinen Impfberatungs-Nachweis erbringen. Das Gesundheitsamt kann die Eltern dann zu einer Beratung laden. In Schleswig-Holstein wird diese Neuregelung aber vermutlich keine großen Auswirkungen haben.

Etabliertes Verfahren im echten Norden

Denn bereits seit 2001 gibt es im echten Norden ein etabliertes Verfahren zum Thema Impfen vor Kita-Eintritt. Eltern bekommen bei der Kita-Anmeldung ein Formular für eine Impfberatung. Gemeinsam mit dem Kinderarzt überprüfen sie dann den Impfstatus des Kindes und weisen die Impfberatung vor dem Kita-Eintritt nach. Dieses Verfahren wird weiterhin fortgesetzt.

Auch durch die Neuregelungen gibt es keine Impfpflicht, Eltern sollen stattdessen nachvollziehbar über die Impfempfehlungen informiert werden. "Wichtiger ist, weiterhin das Bewusstsein zu fördern, dass Impfungen durch einen einfachen Piks wirksam vor lebensbedrohlichen Krankheiten schützen", sagte Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg.

Infos rund ums Impfen

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Auch andere schützen

"Mit einer Impfung schützen Sie nicht nur Ihre Kinder, sondern auch andere, die nicht geimpft werden können“, betonte der Minister. Dazu zählten Säuglinge unter neun Monaten. „Gerade in Gruppeneinrichtungen wie Kitas trägt eine Impfung wirksam zur Verhinderung der Ausbreitung von Krankheiten bei", sagte Garg.