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Badegewässerqualität in
Schleswig-Holstein

Staatskanzlei

Badegewässerqualität in
Schleswig-Holstein

Datum 29.05.2017

Die Wasserqualität der Badestellen im echten Norden wird laufend überprüft. Diese guten Nachrichten gibt es jetzt zum Start der Badesaison.

Zwei Kinder springen in einen See Sprung in einen See (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Die Badegewässer im echten Norden sind in Bestform. © M. Staudt / grafikfoto.de

Am 1. Juni startet in Schleswig-Holstein offiziell die Badesaison. Eine Ausnahme machen nur die nordfriesischen Inseln: Hier beginnt die Saison erst am 15. Juni.

90 Prozent der Badegewässer sind "ausgezeichnet"

Neben Nord- und Ostsee zählen auch viele Seen und Flüsse im echten Norden zu den Badegewässern. Sie alle präsentieren sich in Bestform. "Die Qualität der Badegewässer in Schleswig-Holstein ist sehr gut, was auch die EU in ihrem am 23. Mai vorgestellten Bericht über die Badegewässerqualität 2016 in den Mitgliedsstaaten bestätigt hat", sagte Gesundheitsministerin Kristin Alheit. So erhielten fast 90 Prozent aller Badegewässer die Bestnote "ausgezeichnet". Keines war "mangelhaft" oder wurde ungenügend beprobt. "Die gute Qualität unserer Badegewässer trägt entscheidend zur Attraktivität Schleswig-Holsteins bei Einheimischen und Touristen bei. Diesen Wert erkennen auch viele Kommunen vor Ort und engagieren sich vorbildlich für saubere Badegewässer und ein gesundes Baden", betonte die Ministerin.

Auch für das laufende Jahr bestätigen die aktuellen Messergebnisse die sehr gute Wasserqualität. Es sind keine Grenzwertüberschreitungen gemeldet.

Umfassende Informationen online verfügbar

Infos zu den Badegewässern

link mehr lesen

Die aktuellen Messwerte für die einzelnen Badestellen sind online einsehbar, sobald sie von den Behörden vor Ort weitergeleitet wurden. Die Überwachungsdaten aller Badestellen im Land werden dafür regelmäßig gesammelt und die Website mindestens wöchentlich aktualisiert. Einzelne Grenzwertüberschreitungen oder Badeverbote werden in der Regel innerhalb von wenigen Stunden veröffentlicht.

Online finden sich auch Hintergründe und detaillierte Informationen rund um die Badegewässer. Über die "Liste aller Badestellen" oder "Badestellen-Suche" können auf kurzem Weg ausführliche Informationen mit Kartenmaterial und Messergebnissen der laufenden Badesaison zu jedem einzelnen Badegewässer aufgerufen werden.

Überwachung läuft bis in den Herbst

Die Kreise und kreisfreien Städte sind für die Überwachung der Badegewässerqualität verantwortlich. Die Kontrolle läuft bis zum 15. September. Dafür werden Wasserproben analysiert und bei Ortsbesichtigungen unter anderem die Sichttiefe bestimmt sowie auf mögliche Verschmutzungen und Algenentwicklungen geachtet.

Die Behörden setzen für den Gesundheitsschutz der Badegäste auf zwei Säulen: Zum einen die Probenentnahme vor Ort, zum anderen Badegewässerprofile, in denen potentielle Verschmutzungsquellen erfasst und bewertet sind. Diese bilden die Grundlage für eine Gefährdungsabschätzung bei besonderen Situationen wie zum Beispiel Starkregen. Sie helfen aber auch bei der Gewässerbewirtschaftung, um die Badegewässerqualität weiter zu verbessern und nachhaltig auf hohem Niveau zu halten.

Aushänge und Baderegeln beachten

Trotz aller Überwachung: Badegewässer bleiben freie Gewässer. In ihnen leben viele Tiere und Pflanzen. Einige davon können natürliche Risiken für die Badegäste darstellen.

Jeder Badende kann viel zu seiner Sicherheit beitragen, indem er die bekannten Baderegeln einhält: Nicht überhitzt oder mit vollem Bauch ins kalte Wasser gehen oder in unbekannte Gewässer springen. Zudem sollten die Warnungen der Badeaufsicht zum Beispiel vor Strömungen oder starker Brandung beachtet werden und nur die offiziellen Badestellen genutzt werden.