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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Stabile Entwicklung

Datum 03.01.2018

Gute Nachrichten: Die Arbeitslosenzahlen sanken im Dezember erstmals unter die Marke von 90.000 Personen.

Schild der Agentur für Arbeit Agentur für Arbeit (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Auch im Dezember sind die Arbeitslosenzahlen im Vergleich zum Vorjahr erneut zurückgegangen. © dpa

Auch zum Jahresende verzeichnete die Bundesagentur für Arbeit erneut niedrige Arbeitslosenzahlen: Im Dezember sank die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,5 Prozent (minus 3.267) auf gegenwärtig 89.488 Menschen ohne Job. Gegenüber dem Vormonat November gab es zwar einen saisontypischen Anstieg, der fiel aber mit 1,8 Prozent (plus 1.562) gering aus.

Zwei positive Trends am Arbeitsmarkt

Zwei Trends machte Arbeitsstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs aus, die zu einer stabilen Entwicklung des Arbeitsmarktes führen: sinkende Arbeitslosenzahlen und zugleich ein Ansteigen der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. "Die hohe Nachfrage nach Arbeitskräften gibt uns den notwendigen Rückenwind für die Integration von Flüchtlingen und Migranten", sagte Rohlfs anlässlich der veröffentlichten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.

Nahezu alle profitieren

"Die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt umfasst fast alle Alters- und Personengruppen", freute sich Rohlfs. Nicht nur die älteren Arbeitslosen und die Langzeitarbeitslosen hätten von der guten Entwicklung profitiert, sondern auch die jungen Arbeitslosen und die Gruppe der schwerbehinderten Menschen. So sank die Zahl der unter 25-jährigen Arbeitslosen um 4,6 Prozent (minus 415) auf 8.674, die Zahl älteren Arbeitslosen (50 Jahre und älter) gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,1 Prozent (minus 655) und die Zahl der Langzeitarbeitslosen um 4,6 Prozent (minus 1.482).

Konsequente Integration ist wichtig

Allerdings stieg die Zahl der arbeitslosen Ausländer um 7,8 Prozent (plus 1.338). "Daran zeigt sich, dass die konsequente Integration von Flüchtlingen und Migranten in unseren robusten Arbeitsmarkt jetzt eine unserer wichtigsten Aufgaben ist", betonte Rohlfs. In den nächsten Monaten sei aufgrund der abgeschlossenen Sprach- und Integrationskurse zudem mit einem weiteren Anstieg zu rechnen.

Gute Entwicklung in fast allen Branchen

Besonders erfreulich ist hingegen, dass die Anzahl der gemeldeten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten erneut anstieg. Dazu der Staatssekretär: "Die positive Entwicklung zeigt sich in fast allen Branchen. Besonders die freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen legten mit 7,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr kräftig zu. Das ist unsere Chance für eine erfolgreiche Integration derer, die bislang noch nicht vom Boom profitieren konnten."