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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Zwei Länder - ein Gewerbegebiet

Datum 13.11.2017

Schleswig-Holstein und Hamburg planen ein gemeinsames Gewerbegebiet in Wandsbek und Stormarn.

Drei Personen sitzen an einem Tisch, drei weitere stehen dahinter. Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz unterzeichnete die Absichtserklärung gemeinsam mit (v.l.) Thomas Ritzenhoff (Bezirksamtsleiter Wandsbek), Dr. Dorothee Stapelfeld (Senatorin Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen), Dr. Henning Görtz (Landrat des Kreises Stormarn), Jürgen Westphal (Bürgermeister von Stapelfeld) und Frank Horch (Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation). (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz unterzeichnete die Absichtserklärung gemeinsam mit (v.l.) Thomas Ritzenhoff (Bezirksamtsleiter Wandsbek), Dr. Dorothee Stapelfeld (Senatorin Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen), Dr. Henning Görtz (Landrat des Kreises Stormarn), Jürgen Westphal (Bürgermeister von Stapelfeld) und Frank Horch (Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation). © Verkehrsbehörde Hamburg

Die Wirtschaft im Norden boomt. Damit das auch zukünftig so bleibt, haben sich die schleswig-holsteinische Gemeinde Stapelfeld und der Hamburger Bezirk Wandsbek auf die Erschließung eines neuen Gewerbegebietes verständigt. Das dafür vorgesehene Areal ist so groß wie 56 Fußballfelder und liegt zwischen dem Hamburger Stadtteil Rahlstedt im Bezirk Wandsbek und der Anschlussstelle Stapelfeld an der A1 in Stormarn. Etwa ein Drittel des 40 Hektar großen Geländes liegt auf schleswig-holsteinischer Seite.

Zusammenarbeit stärken

Die gemeinsame Ausweisung von Gewerbegebieten sei ein guter und zukunftsweisender Weg, um im attraktiven Hamburger Rand wachsenden und innovativen Unternehmen Platz für Ansiedlung und Erweiterung zu schaffen, sagte Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz. "Schleswig-Holstein und Hamburg ziehen hier an einem Strang. Ich bin sicher, dass dieses Beispiel Schule machen wird." Ein gemeinsames länderübergreifendes Gutachten hatte zuvor ergeben, dass ein grenzüberschreitendes Gewerbegebiet in dieser Größe sinnvoll ist, um die bestehende Nachfrage zu befriedigen sowie Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen.

Dynamischer Wirtschaftsraum

Die Entscheidung für dieses Gebiet ist kein Zufall. Der Nordosten Hamburgs und das angrenzende Gebiet des Kreises Stormarn haben sich zu einem attraktiven und dynamischen Wirtschaftsraum entwickelt. Gründe hierfür sind die gute Anbindung an die Autobahnen und an Skandinavien. Die Nachfrage an Gewerbeflächen ist deshalb seit Jahren ungebrochen.

Entlastung schaffen

Das neue Gewerbegebiet wird voraussichtlich viel Verkehr mit sich bringen. Damit die Orte Rahlstedt und Stapelfeld zukünftig nicht unter diesem leiden müssen, ist eine neue Verbindung zwischen Stapelfelder Straße und Sieker Landstraße geplant. Hierdurch soll der überörtliche Verkehr auf die Sieker Landstraße gelenkt werden, welche mit der Autobahn verbunden ist.