Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Piwik. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Maritim und innovativ

Datum 08.11.2017

Eine Plattform für die maritime Branche: Wirtschaftsminister Buchholz hat die neue Messe "Meer Kontakte" eröffnet.

Mehrere Personen an einem Messestand Minister Buchholz beim Messerundgang "Meer Kontakte" (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Minister Buchholz (mi.) mit Ausstellern beim Messerundgang © Wirtschaftsministerium

Über 42.000 Beschäftigte in mehr als 1800 Unternehmen und knapp 9,3 Milliarden Euro Umsatz - die maritime Branche ist ein Schwergewicht im Norden. Und zukünftig noch besser vernetzt: Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz eröffnete heute die neue Branchen-Fachmesse "MEER KONTAKTE" in Kiel, bei der über 100 Unternehmen und Institutionen bis Freitag ihr Leistungsspektrum zeigen und Fachthemen diskutieren.

Herausforderungen meistern durch Spezialisierung

Bei der Eröffnung hat der Wirtschaftsminister die Unternehmen im Land dazu aufgerufen, sich möglichst hochgradig zu spezialisieren: "Nur wer innovativ, spezialisiert und gut vernetzt ist, der ist auch wetterfest gegenüber globalen Veränderungen, internationalen Krisen und ökonomischen wie ökologischen Herausforderungen."

Technologietransfer und Innovation

Schleswig-Holstein sei vor allem ein starker Standort der Küsten- und Meeresforschung - mit enormen Kompetenzen, die sich die Branche durch Wissens- und Technologietransfer zunutze machen sollte. Der Innovationswettlauf mit nationalen und internationalen Wettbewerbern als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort sei groß: "Darum ist es der Landesregierung überaus wichtig, die Gründung von Start-ups zu fördern und diese zu unterstützen", so der Minister.

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz

Die Innovationskraft von Start-ups ist ein entscheidender Impuls für die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten maritimen Wirtschaft.

Dr. Bernd Buchholz

Made in SH

Buchholz nannte mehrere Beispiele, bei denen Innovationskraft aus dem echten Norden ausgiebig zum Erfolg in der Technologieentwicklung beigetragen habe:
So war das Lübecker Unternehmen HYDROTECHNIK-Lübeck GmbH maßgeblich an der Entwicklung der "Blasenschleiertechnik" beteiligt, die Meeressäuger vor dem Explosionslärm bei der Vernichtung alter Seeminen schützt.

Die 2011 gegründete EGEOS GmbH (in Hennstedt bei Itzehoe) wiederum hat ein umfassendes Kampfmittelinformationssystem entwickelt. Und das vom Maritimen Cluster Norddeutschland, dem Initiator und Ausrichter der Messe MEER KONTAKTE, ins Leben gerufene Unternehmernetzwerk (MUNITECT) ermöglicht durch eine leistungsfähige und kostengünstige Sensorplattform das sichere Aufspüren von Munitionsaltlasten.

Mehrere Personen an einem Messestand vor einer alten Seemine Minister Buchholz (2.v.li.) mit J. Sternheim (Expertenkreis Munition im Meer), L. Nebel (Eggers Kampfmittelbergung), M. Kampmeier (Projekt UDEMM, GEOMAR) und C. Böttcher (MELUND). (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Minister Buchholz beim Messerundgang mit Stopp an einer Ankertaumine aus den 1970er Jahren. © Frank Dudek

Als weiteres Musterbeispiel für die Innovationskraft der maritimen Branche nannte Buchholz das frisch gegründete Netzwerk „Eco Ship 60“, das umweltfreundliche Antriebssysteme für bis zu 60 Meter lange Arbeits- und Patrouillenboote entwickelt.

Mehr lesen

www.hydrotechnik-luebeck.de/offshore-umweltschutz/big-bubble-curtain/
www.munitect.de
www.Munition-im-Meer.de
www.smile-engineering.eu/ecoship60.htm