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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Goldener Oktober auf dem Arbeitsmarkt

Datum 02.11.2017

Gute Aussichten: Die Arbeitslosigkeit sinkt, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung steigt.

Schild der Agentur für Arbeit Agentur für Arbeit (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Auch im Frühjahrsmonat März erfuhr der Arbeitsmarkt weiterhin Belebung. © dpa

Mit 87.435 gemeldeten Arbeitslosen liegt die Arbeitslosenquote Schleswig-Holsteins aktuell bei 5,7 Prozent. Arbeitsminister Dr. Bernd Buchholz ist deshalb mit der Oktober-Bilanz des Arbeitsmarkes hochzufrieden: Die Zahl der Arbeitslosen im Land sank gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,3 Prozent und gegenüber dem Vormonat um 2,4 Prozent.

"Das ist der niedrigste Wert in einem Oktober seit 25 Jahren", kommentierte Buchholz die heute von der Bundesagentur für Arbeit (BA) vorgelegten Monatszahlen. Die saisontypische Herbstbelebung sei vor allem deshalb stark, weil die mittelständischen Unternehmen weiterhin Arbeitskräfte einstellen.

500 Ausbildungsplätze noch unbesetzt

Auf dem Ausbildungsmarkt sind derzeit noch rund 500 Stellen unbesetzt. Dennoch zeigten sich der Minister und die Chefin der Regionaldirektion Nord der BA, Margit Haupt-Koopmann, zuversichtlich: "Wir sind überzeugt, dass sich dieser monatstypische Nachfrageüberhang noch im Herbst deutlich verringern wird", sagte Buchholz. Er rief die Jugendlichen ohne Ausbildungsstelle dazu auf, bei der Berufswahl flexibel und mobil zu sein. "Denn es bestehen noch überaus gute Chancen, bis zum Jahresende einen Ausbildungsplatz zu finden."

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz

Nur wer heute gut und ausreichend ausbildet, wird morgen auch genügend Fachkräfte haben.

Dr. Bernd Buchholz

Die meisten freien Stellen gibt es laut Bundesagentur für Arbeit noch für Einzelhandelskaufleute, Verkäufer, Köche, Elektroniker sowie Hotel- und Restaurantfachleute. An die Unternehmen appellierte Buchholz, keinen Platz unbesetzt zu lassen. "Nur wer heute gut und ausreichend ausbildet, wird morgen auch genügend Fachkräfte haben." Von der Sicherung des Fachkräftenachwuchses hänge die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit ganzer Branchen im Land ab.

Aktive Arbeitsmarktpolitik des Landes

Der Minister verwies auf die Angebote der Landesregierung. Diese stützten nicht nur den Arbeitsmarkt, sondern auch den Bereich der Ausbildung. Als Beispiel nannte er die Angebote der Regionalen Ausbildungsbetreuung oder der Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung.