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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Schneller einfädeln

Datum 02.11.2017

An der A 23 testet das Land drei "Zufluss-Regelungsanlagen". Die Ampeln sollen das Auffahren auf die Autobahn erleichtern.

Autobahnauffahrt mit Ampeln Ampel zur Zufahrtregelung an der A 23 (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Voraussichtlich Anfang Dezember sollen die neuen Anlagen in den Regelbetrieb gehen. © Verkehrsministerium

Endlich fließender auf die Autobahn fahren: An den Anschlussstellen Pinneberg-Mitte, Halstenbek-Rellingen und Halstenbek-Krupunder sollen in Zukunft Ampeln den Einfädelungsverkehr regeln. Der Direktor des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr (LBV-SH), Torsten Conradt, sowie Vertreter der ausführenden Firmen haben die Anlagen nun offiziell für den Probebetrieb freigegeben.

Zu Stoßzeiten zügiger auf die Autobahn

Innerhalb der kommenden drei Wochen sollen die sogenannten Zufluss-Regelungsanlagen auf das tägliche Verkehrsaufkommen an den betreffenden Autobahnauffahrten eingestellt werden. Ziel dieser Anlagen ist es, das Einfädeln von der Autobahnauffahrt auf die A 23 während der Hauptverkehrszeiten zu beschleunigen. Zwischen 6 und 9 Uhr wird der A-23-Abschnitt durch den Berufsverkehr mit bis zu 3.000 Fahrzeugen pro Stunde enorm belastet. Dies erschwert zwangsläufig auch das Auffahren auf die Autobahn.

Skizze: Autobahnauffahrt und Ampelsystem zur Zufahrtsregelung Skizze zum Prinzip einer Zuflussregelungsanlage (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Skizze zum Prinzip der Zuflussregelung © LBV.SH

Hilfreiche Sensortechnik

Mit Hilfe von Sensoren unter der Asphaltdecke wird die Verkehrslage fortlaufend beobachtet und analysiert. So wird sichergestellt, dass die Regelungsanlagen nur dann eingeschaltet werden, wenn es die Verkehrslage erfordert. Dabei ist die Funktionsweise recht simpel: Die Ampeln lassen in Abständen von 2 bis 5 Sekunden jeweils ein Fahrzeug auf die Autobahn auffahren. So können Rückstau-Effekte vermieden werden, was die Verkehrssituation sicherer und übersichtlicher macht.

Gute Kooperation

Das rund 312.000 Euro teure Projekt zur Errichtung der Regelungsanlagen wurde von der Hamburger Niederlassung der Siemens AG umgesetzt. Gemeinsam mit der ebenfalls in Hamburg ansässigen Firma BDC Dorsch Consult Ingenieurgesellschaft, die die notwenige Verkehrsuntersuchung durchgeführt hat, konnten die Bauarbeiten bereits im September abgeschlossen werden.