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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Gegen den Sturm

Datum 14.09.2017

Bei der Behebung der Sturmflutschäden aus dem Winter unterstützt das Land zwölf Ostseegemeinden mit knapp 1,5 Millionen Euro.

Strandkörbe an einem überfluteten Strand. Sturmflut an der Ostsee. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Sturmflut an der Ostsee. © M. Staudt / grafikfoto.de

Insgesamt waren 15 Anträge eingegangen - zwölf Gemeinden an der Ostseeküste werden nun unterstützt: Knapp 1,5 Millionen Euro stellt das Land für die Beseitigung der zum Jahresbeginn entstandenen Sturmflutschäden bereit. Diese Abschlussbilanz zog heute Wirtschafts- und Tourismusminister Dr. Bernd Buchholz.

Durchschnittlich 50 Prozent Eigenanteil

"In sehr guter Zusammenarbeit mit den Fachleuten aus dem Umweltministerium sowie aus dem Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz haben wir die Schäden bewertet und die Zuwendungsbescheide erstellt. Einige der Maßnahmen sind bereits abgeschlossen, andere werden kurzfristig umgesetzt", sagte Buchholz.

Gemeldet wurden von den Gemeinden – die sich im Schnitt an der Hälfte der Kosten beteiligen müssen – Schäden in Höhe von rund 3,6 Millionen Euro. Wie der Minister weiter sagte, mussten lediglich Anträge aus Laboe, Kiel und Lübeck abgelehnt werden, weil die Vorhaben nicht förderfähig waren oder die Bagatellgrenze von 20.000 Euro pro Gemeinde nicht erreicht wurde.

Förderung für zwölf Gemeinden

Geld aus dem Sonderfonds erhielten folgende Gemeinden: Behrensdorf, Heikendorf, Hohenfelde, Schönberg und Stein aus dem Kreis Plön; Fehmarn, Großenbrode, Heiligenhafen und Timmendorfer Strand aus dem Kreis Ostholstein; die Gemeinden Noer und Strande aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde sowie das Amt Geltinger Bucht im Kreis Schleswig-Flensburg.

Überblick der Einzelförderungen (PDF 118KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Mit einem Bagger werden Löcher im Deich gefüllt. Küstenschützerin schaut sich die Arbeiten an. Fehmarn Wallnau Deich Sturmflut Bagger (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Ein Bagger beseitigt auf Fehmarn Schäden durch die Sturmflut. Staatskanzlei

Hintergrund

Am 4. und 5. Januar 2017 hatte es eine ungewöhnlich starke Sturmflut in der Ostsee gegeben, dabei waren viele Strände überflutet, Seebrücken beschädigt und Uferkanten in Mitleidenschaft gezogen worden. Um die Kommunen mit der Beseitigung dieser Schäden nicht allein zu lassen, hatte die damalige Landesregierung einen Sonderfonds aufgelegt. Gefördert werden Schäden an der öffentlichen touristischen Infrastruktur wie Uferanlagen, Promenaden, Wege und Seebrücken sowie Ufersicherungen (Mauern, Strandwälle, Sanddünen) und Strandausräumungen an touristisch relevanten Abschnitten.