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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Freie Fahrt für 30.000 Pendler

Datum 01.09.2017

Endlich wieder gute Fahrt auf der B 76 zwischen Kiel und Preetz: Minister Buchholz hob heute die Vollsperrung auf.

Drei Männer in Warnwesten räumen Straßenbarrieren zur Seite B 76: Wegräumen der Barrieren (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Die letzten Barrieren werden aus dem Weg geräumt (v.l.): Minister Buchholz, Matthias Paraknewitz (LBV) und Matthias Dibbern (SAW) © J. Wilhelmy

Gute Planung des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr (LBV.SH) und eine reibungslose Zusammenarbeit mit den beteiligten Firmen - das sind laut Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz die Gründe für den rechtzeitigen Abschluss der B 76-Sanierung zwischen Kiel und Preetz. "Dafür sage ich Danke, 'Hut ab' und freie Fahrt", sagte Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz.

Gemeinsam mit Matthias Paraknewitz, Chef der Rendsburger Niederlassung des LBV.SH, hob der Minister nun die zweimonatige Vollsperrung des Abschnitts auf. Die Autofahrer würden ab sofort nicht mehr über das Rastorfer Kreuz umgeleitet werden, sagte der Minister. Dies trage zu einer weiteren Entspannung des Verkehrs in der gesamten Region bei.

Unkonventionelle Lösungen

Buchholz lobte bei einem Ortstermin vor allem das Zusammenspiel zwischen LBV.SH und den Baufirmen, die die acht Millionen Euro teure Sanierung fristgerecht umgesetzt hätten. "Damit haben die täglich bis zu 30.000 Pendler wieder eine zuverlässige Fahrbahn, die 20 Jahre halten dürfte." Von allen Beteiligten sei strikt darauf geachtet worden, die Bauzeit zu verkürzen – etwa durch unkonventionelle Änderungen der Fahrtrichtungen im Anschlussstellenbereich. Dadurch habe die Bauzeit deutlich reduziert werden können.

So geht es jetzt weiter

In den nächsten Wochen bis zum Winter soll der restliche Bereich der Anschlussstelle zur B 202 und der Kreuzungsbereich mit den einmündenden Gemeindestraßen fertiggestellt werden. Die Arbeiten an der Rosenheimbrücke in Fahrtrichtung Kiel sollen ebenfalls bis zum Jahresende abgeschlossen sein. "Bis dahin wird es zu Einschränkungen im Baustellenbereich kommen", so Paraknewitz. Der Verkehr werde hier – wie im anschließenden Straßenstück – in jede Richtung einspurig an der Baustelle vorbeigeleitet.

Pläne für 2018

Nach dem Winter soll bis zum Sommer 2018 die zweite Hälfte der Rosenheimbrücke in der Richtungsfahrbahn nach Preetz fertiggestellt werden.

Den vierten Bauabschnitt – das rund fünf Kilometer lange Stück zwischen Elmschenhagen und der Kleinbahnbrücke der Verkehrsbetriebe Kreis Plön (VKP) bei Kiel – werden die Straßenbauer ebenfalls im kommenden Jahr in Angriff nehmen. Das Baukosten für diesen Abschnitts liegen bei rund 10,5 Millionen Euro und beinhalten laut Paraknewitz ebenfalls die grundhafte Sanierung der Fahrbahn.