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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Berufliche Bildung fördern

Datum 31.08.2017

Das Land plant ein Institut zur Stärkung der beruflichen Bildung und Weiterbildung.

Mehrere Menschen sitzen an Tischen in einem Raum mit aufgebocktem PKW Auszubildende KFZ-Handwerk (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Starke Basis: gute berufliche Bildungsmöglichkeiten. © M. Staudt / grafikfoto.de

Die berufliche Bildung ist eine wesentliche Säule des Bildungssystems und wird nun effizienter gestärkt: Bis 2020 soll ein eigenständiges "Schleswig-Holsteinisches Institut für Berufliche Bildung" (SHIBB) gegründet und organisatorisch beim Arbeitsministerium angesiedelt werden. Das erläuterten Bildungsstaatssekretärin Dr. Dorit Stenke und Arbeitsstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs in Kiel.

Bündelung der Zuständigkeiten

Ein wichtiges Ziel dabei sei vor allem, dass die Jugendlichen über die berufliche Bildung erfolgreich in den Arbeitsmarkt finden. Darüberhinaus ist die Bündelung der bisher auf mehrere Ministerien verteilten Zuständigkeiten für berufliche Bildung und Weiterbildung in einem gemeinsamen Institut wichtig.

Für größere Transparenz im Gründungsprozess und möglichst viel Expertise soll laut Rohlfs und Stenke ein Beirat einberufen werden. Dieser setzt sich aus Akteuren der Beruflichen Bildung inklusive der Regionalen Bildungszentren (RBZ) und der Berufsbildenden Schulen zusammen und soll die Gestaltung des SHIBB begleiten.

Duale Berufsausbildung bleibt zentrales Element

Die duale Berufsausbildung bleibe auch zukünftig das zentrale Element und die Kernaufgabe der beruflichen Bildung, Sie soll gestärkt werden, damit vor allem dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden kann: "Dazu gehören ausdrücklich auch die vereinbarten Maßnahmen zur Verbesserung des Überganges von der Schule in den Beruf inklusive der weiteren Entwicklung von Jugendberufsagenturen", sagte Staatssekretär Rohlfs.

Schulabschluss auch über die berufliche Bildung

Auch die Bedeutsamkeit der weiteren fünf Schularten der Berufsbildenden Schulen wurde hervorgehoben. Die bereits begonnene Weiterentwicklung und Dualisierung des Übergangsbereiches soll fortgesetzt werden. Den Weg zum Mittleren Schulabschluss mit oder ohne den Erwerb der Fachhochschulreife – zum Beispiel über die Berufsfachschulen oder die duale Ausbildung – werde das Land erhalten.

Das Berufliche Gymnasium hat in den vergangenen Jahren stetig an Bedeutung zugenommen. Es stellt einen der drei gleichwertigen Wege zum Abitur in der gymnasialen Oberstufe dar - mit Berufsbezug in unterschiedlichen beruflichen Fachrichtungen.