Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Piwik. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Unterstützung für den Bau der A 20

Datum 25.07.2017

Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz hat erste Weichen für einen Einstieg der DEGES in das Großprojekt A 20 gestellt.

Schild an der A20 Schild an der A20 (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Der Weiterbau der A 20 ist eins der größten Infrastrukturprojekte im Norden. © M. Staudt / grafikfoto.de

Bei einem Arbeitstreffen von Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz und dem Chef der öffentlichen Planungsgesellschaft DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und bau), Dirk Brandenburger, wurden erste Schritte für den Einstieg der Gesellschaft in den Bau der A 20 besprochen. Demnach wird sich die DEGES über den Landesbetrieb Straßenbau- und Verkehr in den kommenden Monaten ein genaues Bild über die bisherigen Planungsstände des Autobahnprojekts machen. Anschließend wird in einem Realisierungskonzept beschrieben, in welchem Zeit- und Kostenrahmen sich die Gesellschaft engagieren kann.

Mehr Kapazitäten benötigt

"Wenn wir deutlich mehr Geld für die Landesstraßen einsetzen wollen, brauchen wir deutlich mehr Kapazitäten des Landesbetriebs für Straßenbau- und Verkehr", sagte Verkehrsminister Buchholz. Mehr Planer für die Landesstraßen würden aber bedeuten, dass an anderer Stelle zusätzliche Kapazitäten zum Beispiel für die Autobahnen benötigt würden. Buchholz favorisiert darum die Beteiligung der DEGES am A 20-Projekt.

Sowohl Buchholz als auch Brandenburger zeigten sich zuversichtlich, dass man bis spätestens zum Jahreswechsel einen belastbaren Fahrplan vorweisen könne.

Schleswig-Holstein ist Gesellschafter

Die DEGES ist eine Projektmanagementgesellschaft, die ursprünglich größere Verkehrsprojekte im Rahmen der Deutschen Einheit organisieren sollte. Dazu zählte unter anderem bereits der Neubau der A 20 zwischen Lübeck und Stettin. Die Gesellschaft ist im Besitz des Bundes und mehrerer Länder und organisiert mittlerweile auch weitere Verkehrsprojekte. Schleswig-Holstein ist seit 2008 mit knapp sechs Prozent an der Gesellschaft beteiligt.