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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Halbstündlich in die Metropole

Datum 06.07.2017

Ohne Umsteigen und vor allem öfter: Bahnreisende von Kiel und Flensburg nach Hamburg kommen bald zügiger ans Ziel.

Zug auf dem Kieler Hauptbahnhof, Menschen auf dem Bahnsteig Verkehr Bahnhof Zug (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © M. Staudt / grafikfoto.de

Halbstündlicher Takt ohne Umsteigen, ein neuer Triebzug, mehr Komfort: Schon Ende dieses Jahres soll es auf den Bahnstrecken zwischen Hamburg und Kiel sowie Hamburg und Flensburg bequemer und zügiger vorangehen: Die neuen und schnelleren Doppelstock-Triebzüge sollen spätestens zum Winter eingesetzt werden.

"Das heißt, dass die Züge dann zwischen Kiel und Hamburg im Halbstundentakt fahren, in Neumünster niemand mehr umsteigen muss und sich die Fahrzeit obendrein um etwa fünf Minuten verkürzen wird", so Verkehrsminister Bernd Buchholz.

Pendeln mit mehr Komfort

Die zukünftig 17 Triebwagen sind laut Buchholz und NAH.SH-Chef Bernhard Wewers vollklimatisiert, bieten jeweils 350 Sitzplätze und viele Zusatzangebote wie zum Beispiel Tische und Leselampen, Steckdosen an allen Plätzen sowie großzügige Bestuhlung, Gepäckracks, Bildschirmanzeigen, ein Reservierungssystem und Mobilfunkverstärker.

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz

Wir gehen davon aus, dass das neue und deutlich bessere Angebot mittelfristig auch zu mehr Nachfrage führen wird.

Dr. Bernd Buchholz

Das Land stockt auf

Bisher waren für das so genannte Netz-Mitte 16 Triebzüge vorgesehen. Das Land hat nun einen weiteren bestellt, der bis Ende 2019 geliefert werden soll. Ein Triebzug besteht aus zwei Triebköpfen (also Wagen mit Lokführer-Cockpit) sowie zwei Mittelwagen. Derzeit absolvieren die neuen Doppelstock-Triebzüge der Firma Bombardier erste Probefahrten. Gemäß Verkehrsvertrag mit der DB Regio zahlt das Land für den zusätzlichen Zug rund 1,4 Millionen Euro pro Jahr.