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Energiewirtschaft und Tourismus

Staatskanzlei

Energiewirtschaft und Tourismus

Helgoland will die Chancen der Energiewirtschaft und des Tourismus gleichermaßen nutzen.

04.09.2015 - "Die Nutzung der Offshore-Windenergie ist – zusammen mit der Onshore-Windkraft – ein elementarer Baustein des Energiekonzepts Schleswig-Holsteins und unverzichtbar für die Energiewende", sagte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer beim 4. Offshore-Wirtschaftsforum auf Helgoland. Dies führe zu mehr Wertschöpfung und Beschäftigung und diese Effekte bekomme die Hochseeinsel bereits heute zu spüren.

Land unterstützt beim Bau neuer Kaianlage

Meyer erinnerte daran, dass die Landesregierung den Weg Helgolands eng begleite und unterstütze: So sei mit einer Förderung von knapp acht Millionen Euro in diesem und im letzten Jahr ein erheblicher Anteil der Baukosten einer neuen Kaianlage und des dahinter liegende Gewerbegebiet finanziert worden. Dort hätten sich bereits drei Unternehmen aus der Offshore-Windkraft-Branche angesiedelt, die von Helgoland aus den Service für die Windparks im so genannten Helgolandcluster übernehmen werden. "Ich freue mich, dass die Arbeiten unmittelbar vor dem Abschluss stehen" sagte Meyer.

Reinhard Meyer

Helgoland ist auf bestem Weg, Windenergie-Wirtschaft und Tourismus in Einklang zu bringen

Reinhard Meyer

Windenergieland Nummer 1

Mit Blick auf die in den letzten Monaten neu eröffneten Nordsee-Windparks erinnerte Meyer die Forumsteilnehmer daran, dass das Ziel der Landesregierung sei, von dem Windkraftboom noch stärker zu profitieren als bisher: "Als Windenergieland Nummer 1 kann es uns nicht nur darum gehen, von dem erzeugten Windstrom zu profitieren, sondern wir müssen durch Innovationsfähigkeit und -freude auch mehr Wertschöpfung ins Land holen und mehr Unternehmen ansiedeln."

Transport von Rotoren einer Windkraftanlage Transport von Rotoren einer Windkraftanlage (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © M. Ruff / grafikfoto.de

Mehr Sicherheit für Investoren

Durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sei inzwischen deutlich mehr Sicherheit für Investoren geschaffen worden – nun müsse noch erreicht werden, dass große Offshore-Anbieter stärker mit kleinen und mittelständischen Unternehmen im Land zusammenarbeiten als bisher. "Hierzu stehen unsere Betriebe im Land, aber auch unsere Hochschulen bereit", so Meyer.

16.000 Beschäftige bei den Erneuerbaren

Meyer erinnerte daran, dass Schleswig-Holstein im Bereich der erneuerbaren Energien derzeit bereits knapp 16.000 Beschäftigte vorzuweisen habe, davon allein im Windbereich rund 9.000 Arbeitnehmer. "Dies möchten wir gerne stetig erhöhen und ich bin überzeugt davon, dass da noch viel Luft nach oben ist", sagte er.

Projekt "NEW 4.0 (Norddeutsche Energiewende)"

In Schleswig-Holstein solle zudem künftig eine stärkere integrative Nutzung aller erneuerbaren Energien gefördert werden, auch wenn dabei die Windenergie ein starkes Standbein sei und bleiben werde.

Meyer: "In der Kopplung von Strom, Wärme, Verkehr – entsprechend den Überlegungen der Bundesregierung für ein neues Strommarktdesign – sehen wir eine große Chance für die wirtschaftliche Entwicklung im Land. Diese werden wir angehen und sind froh, dass sich ein Konsortium von Unternehmen, Hochschulen und anderen Einrichtungen aus Hamburg und Schleswig-Holstein gebildet hat und sich mit dem Projekt "NEW – Norddeutsche Energiewende - 4.0" um einen Zuschlag im Wettbewerb Schaufenster "Intelligente Energie Wind" beworben hat."

Dies sei ein Beleg dafür, dass Schleswig-Holstein und Hamburg auch bei der Energiewende hervorragend zusammenarbeiten.

Weitere Informationen

Info Nordseeinsel Helgoland