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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Buchholz zur niedrigsten September-Arbeitslosigkeit seit 25 Jahren

"Vor allem ein Erfolg des Mittelstands – gute Ausbildungsperspektive für junge Menschen"
Datum 29.09.2017

Schleswig-Holstein kann die niedrigste September-Arbeitslosenquote seit 25 Jahren vorweisen: Mit dem beginnenden Herbstaufschwung ist die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,2 Prozent (1049) und gegenüber dem Vormonat um 4,6 Prozent (4287) zurückgegangen. Aktuell sind 89.566 Menschen ohne Job, was einer Arbeitslosenquote von 5,8 Prozent entspricht. Arbeitsminister Dr. Bernd Buchholz reagierte auf die heute (29. September) vorgelegten Zahlen der Arbeitsagentur entsprechend erfreut: "Vor allem der deutliche Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit im Vergleich zum August um 15,1 Prozent zeigt, dass unsere mittelständischen Betriebe ihre Verantwortung wahrnehmen und jungen Menschen eine Ausbildungsperspektive bieten."

In der Gruppe der Frauen ging die Zahl der Arbeitslosen sowohl gegenüber dem Vormonat (- 5,2 Projekt) als auch gegenüber dem Vorjahr (- 2,1 Prozent) überdurchschnittlich stark zurück. Auch die Langzeitarbeitslosigkeit baut sich nach den Worten des Ministers weiter schrittweise ab. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen reduzierte sich binnen Jahresfrist um 5,8 Prozent und im Vergleich zum Vormonat um 1,3 Prozent auf 31.993. Durch das Ende der Sprach- und Integrationskurse nahm die Zahl der arbeitslosen Migranten und Flüchtlinge gegenüber dem Vorjahr wie erwartet um 22,6 Prozent zu. Gegenüber dem Vormonat ergibt sich allerdings ein Rückgang um 3,1 Prozent auf 19.069.

Der positive Trend bei der Entwicklung der Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Land hält weiter an. So stieg ihre Zahl um 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr an. Buchholz: "Das Wachstum zeigt sich in fast allen Branchen, auch im Informations- und Kommunikationsbereich. Aus den Trendanalysen der jährlichen Befragungen im Rahmen des Start-up-Monitors auf Bundesebene wissen wir, dass sich innovationsbasierte Gründungen bei entsprechender Unterstützung nachhaltig am Markt etablieren sowie schnelles Wachstum bei Beschäftigung, Umsatz und Gewinn vorweisen und zugleich Innovationen vorantreiben."

Mit Blick auf die vergangene "Digitale Woche" in Kiel und die Chancen der Digitalisierung für Schleswig-Holstein erinnerte Buchholz erneut an die Unterstützungsmöglichkeiten des Landes für Gründungen: "Im Rahmen des Seed- und Start-up-Fonds II und des Gründungsstipendiums SH fördern wir mit unserem Landesprogramm Wirtschaft die Gründung innovativer Unternehmen sowie Hochschulabsolventen bei der Umsetzung ihrer technologieorientierten Geschäftsideen."

 

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